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Schadensersatzrecht | 22.01.2019

Entschädigung

Schmerzens­geld richtig einklagen: Was Unfallopfer wissen sollten

Wichtige Antworten auf Fragen zum Thema Schmerzens­geld

Gut 66.000 Menschen mussten 2017 nach einem Verkehrs­unfall mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Viele haben oft lange unter gesundheitlichen Folgen zu leiden. Schaden­ersatz spielt deshalb eine wichtige Rolle - wie machen Opfer den geltend?

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Jedes Jahr werden in Deutschland mehrere Zehntausend Menschen bei Verkehrs­unfällen schwer verletzt. Auch deshalb steht das Thema Schaden­ersatz beim Deutschen Verkehrs­gerichtstag in Goslar auf der Tages­ordnung. Markus Schäpe, Leiter der Juristischen Zentrale des ADAC, erklärt was Unfallopfer wissen sollten.

Welche Schadensersatzansprüche können Unfallopfer geltend machen?

Schmerzens­geld, Verdienst­ausfall oder entgangenen Gewinn. Dazu kommen Heilbehandlungs­kosten, ein sogenannter Haushaltsführungss­chaden, Kosten für Reha-Maßnahmen und Pflege oder behinderten­gerechten Wohnbedarf und nicht zuletzt Renten­zahlungen.

Sollten Betroffene sich rechtlichen Rat einholen?

Bei Personen­schäden sollte ein kompetenter Rechtsanwalt beauftragt werden, da die Bemessung und Durch­setzung aller Ansprüche schwierig ist. Je schwerer die Unfall­folgen, desto wichtiger ist der Fachanwalt für Verkehrs­recht.

Wann besteht Anspruch auf Schmerzensgeld?

Wenn nicht nur eine Bagatelle vorliegt, etwa eine leichte Prellung, die den Geschädigten nicht beeinträchtigt. Bei schweren Verletzungen kommt grund­sätzlich ein Schmerzens­geld infrage.

Wie kann ich richtig einschätzen, wie hoch der Schadenersatz sein sollte?

Das Schmerzens­geld ist anders als der Sachschaden nicht exakt berechenbar und wird im Einzelfall individuell bemessen. Den Orientierungs­rahmen bilden vergleichbare Fälle.

Wie ist es mit dem Haushaltsführungsschaden?

Die Berechnung ist sehr komplex und erfolgt auf Basis der individuellen Situation des Geschädigten anhand spezieller Tabellen. Daher sollte man sich auch hier unbedingt anwaltlich vertreten lassen.

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Was ist besser - Rente oder Abfindung?

Ein Anspruch auf Renten­zahlung besteht nach einem Unfall nur dann, wenn die Erwerbs­fähigkeit vermindert oder aufgehoben ist. Ob dann statt einer Rente eine Einmal­zahlung zur Abfindung besser ist, muss anhand der persönlichen Lebenssituation entschieden werden. Zu berücksichtigen wäre zum Beispiel, ob jemand eine Immobilie als Alters­absicherung erwerben will oder Kapital für eine Firmen­gründung benötigt, weil er in seinem alten Beruf nicht mehr arbeiten kann.

Wonach richtet sich die Höhe der Zahlung?

Das hängt zum einen vom Umfang der Einschränkungen und zum anderen vom individuellen Finanz­bedarf ab, der von der Versicherung im Einzelfall berechnet wird.

Wie werden die steigenden Lebenshaltungskosten berücksichtigt?

Wenn Verdienst- oder Haushalts­führungs­schäden abgefunden werden, müssen zur Ermittlung des Betrages die Laufzeit, also etwa der Eintritt ins Rentenalter, und der sogenannte Kapitalisierungs-Faktor ermittelt werden. So wird sicher­gestellt, dass Betroffene so viel erhalten wie durch eine monatliche Rente.

Was ist, wenn Folgeschäden eintreten, mit denen ich vorher nicht gerechnet habe?

Die meisten Abfindungs­vergleiche sollen den Schaden abschließend regulieren und auch unvorhergesehene zukünftige Schäden abdecken. Daher muss geprüft werden, ob sogenannte Vorbehalte zu vereinbaren sind, um sich künftige Ansprüche zu sichern. Mit einer Abfindung soll ein Verfahren ja endgültig erledigt werden.

Sind Verschlechterungen wahrscheinlich, sollte sehr genau geprüft werden, ob eine Abfindung sinnvoll ist und ob das Risiko durch einen finanziellen Zuschlag kompensiert werden kann. Nachforderungen sind grund­sätzlich ausgeschlossen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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