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Arbeitsrecht, Reiserecht und Verbraucherrecht | 08.01.2019

Skiurlaub

Schnee-Chaos im Urlaub: Diese Regeln gelten für ein­geschneite Hotelgäste und Arbeit­nehmer

Arbeitnehmer sind grundsätzlich für rechtzeitiges Erscheinen am Arbeitsplatz verantwortlich

Das Schnee-Chaos in Bayern und Österreich bringt die Pläne von Ski­urlaubern durcheinander. Einige Hotels in den Alpen sind für sie kaum zu erreichen, aus anderen kamen sie zeitweise nicht mehr zurück. Welche Regeln gelten dann für Betroffene?

Lawinen­gefahr und gesperrte Straßen: Die heftigen Schnee­fälle in Bayern und Österreich machen auch Ski­urlaubern zu schaffen. In den Alpen sind manche Hotels nur schwer oder nicht mehr zu erreichen. Und zeitweise saßen Touristen in ihren Skiorten fest und kamen nicht weg - in solchen Fällen droht Ärger mit dem Chef, wenn sie zu spät zur Arbeit kommen sollten.

Sonderregelungen für Urlauber

Urlauber sind in der Regel auf die Kulanz des Hoteliers oder Vermieters angewiesen, wenn sie ihre Unterkunft infolge heftiger Schnee­fälle nicht erreichen oder verlassen können. Es gibt aber Sonder­regeln. Bei den etwa 1.400 Mitgliedern der Österr­eichischen Hotelier­vereinigung (ÖHV) gilt: Ist die Anreise an den Urlaubsort oder in das gebuchte Hotel unmöglich, dürfen keine Storno­kosten berechnet werden.

Mehrkosten müssen selbst getragen werden

Es reiche aber nicht, dass Urlauber zum Beispiel eine gesperrte Straße umfahren müssen oder die Anreise wegen Schneefalls lediglich mühsam sei. Auch wenn die Anreise innerhalb von drei Tagen wieder möglich ist, entfällt die kostenlose Stornierungs­regel. Ist ein Gast umgekehrt an der Abreise gehindert, habe er die Mehrkosten für die Ver­längerung des Aufent­haltes selbst zu tragen, so die ÖHV. Hat der Hotelier andere Ver­einbarungen mit dem Gast getroffen, gelten diese.

Reise beim Veranstalter gebucht

Wurde der Skiurlaub samt Anreise bei einem Veranstalter gebucht, kann der Reisende dagegen vor Abreise den Vertrag wegen höherer Gewalt kündigen, wenn der Winter­sportort komplett unerreichbar ist. Er bekommt dann das Geld für die Reise zurück.

Keine Erstattung für geschlossene Lifte und Skipisten

Pech hat, wer wegen der hohen Lawinen­gefahr und geschlossener Lifte nicht auf die Skipiste kann. Skigebiete und Lift­betreiber schließen eine Erstattung wegen schlechten Wetters in der Regel in ihren Geschäfts­bedingungen aus.

Wer eingeschneit ist, fehlt unentschuldigt

Arbeit­nehmer müssen außerdem mit Lohn­kürzungen rechnen, wenn sie nicht rechtzeitig aus dem Winter­urlaub zurück­kommen und aufgrund gesperrter Straßen im Skiort festsitzen. Beschäftigte fehlen dann unentschuldigt, erklärt Nathalie Oberthür, Fach­anwältin für Arbeits­recht in Köln. „Arbeit­nehmer müssen also in Kauf nehmen, dass sie für die Tage, an denen sie nicht am Arbeits­platz erschienen sind, auch keine Vergütung bekommen.“ Sanktionen wie eine Abmahnung müsse ein Arbeit­nehmer aber in der Regel nicht befürchten, da er das Zu­spätkommen nicht selbst verschuldet hat.

Keine höhere Gewalt für Arbeitnehmer

Auf höhere Gewalt können sich Arbeit­nehmer nicht berufen. Denn grund­sätzlich gilt: „Das Wegerisiko liegt beim Arbeit­nehmer“, wie Rechtsanwältin Nathalie Oberthür erläutert. Das heißt: Er ist dafür verantwortlich, rechtzeitig am Arbeits­platz zu sein - auch bei Stau oder Unwetter. Angestellte können dann aber mit dem Chef aushandeln, ihren Urlaub nachträglich zu verlängern. So umgehen sie mögliche Lohn­kürzungen.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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