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Mietrecht | 25.08.2023

Nachmieter

Schnell­stmöglich ausziehen? Der Irrglaube mit dem Nachmieter

Drei Nachmieter suchen und dann ausziehen: Ein weit verbreiteter Irrtum

Bei der Wohnungs­suche muss es oft schnell gehen: Bietet sich eine Möglichkeit, schlagen Interessierte deshalb rasch zu - das mit der alten Wohnung wird sich schon regeln lassen. Ist das wirklich so?

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Lieber heute als morgen raus aus der alten Wohnung? Diesen Wunsch haben viele Mieterinnen und Mieter, die einen neuen Mietvertrag unter­schrieben haben. Denn bei längerer Kündigungs­frist können sich die Miet­zahlungen sonst doppeln. Was nicht wenige dann machen: Selbst auf Nachmieter-Suche gehen und dem Vermieter eine Person präsentieren, die zeitnah einziehen könnte. Dann muss er den früheren Auszug doch genehmigen? Ein Irrglaube, wie der Mieter­verein München klarstellt.

Drei Nachmieter suchen und dann ausziehen?

Der Vermieter dürfe sich seinen Vertrags­partner immer selbst suchen, so die Experten. Die Vorstellung vieler Mieter, jederzeit aus dem Mietvertrag aussteigen zu können, sofern sie ihrem Mieter nur drei mögliche Kandidaten präsentieren, sei falsch. „Das ist ein Gerücht, das sich hartnäckig hält“, sagt Angela Lutz-Plank, Geschäfts­führerin des Mieter­vereins München. So eine Regelung gelte nur, wenn es im Mietvertrag ausdrücklich so vereinbart sei. Laut Lutz-Plank kommt das aber selten vor.

Weil der Gesetzgeber die übliche Kündigungs­frist von drei Monaten für zumutbar hält, müsse ein Vermieter auch nicht schon vor Ablauf der Kündigungs­frist einen anderen Mieter suchen. Er kann darauf bestehen, dass der Vertrags­partner bis zum Ende der Mietzeit die Miete überweist.

Einigung mit Vermieter als einzige Möglichkeit für viele Mieter

Doch auch wenn es kein Recht auf einen vorzeitigen Auszug gibt: Lutz-Plank zufolge lohnt es sich immer, beim Vermieter nachzufragen, ob eine frühere Beendigung des Miet­verhältnisses möglich wäre, sofern man einen Nachmieter präsentieren kann. „Am besten hat man dann auch gleich einen Interessenten parat“, rät die Fachfrau.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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