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Steuerrecht | 30.09.2020

Schulp­rojekte

Schüler brauchen gespendete Projekt­arbeits-Einnahmen nicht versteuern

Schüler und Arbeitgeber können sich nun auf eine entsprechende Verwaltungs­anweisung berufen

Wenn Schüler im Rahmen von landes­weiten Schul­projekten arbeiten, dann fällt dafür keine Lohnsteuer an.

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Engagieren sich Schüler bei bundesweiten Schul­projekten und arbeiten einen Tag in einem Unternehmen oder in einem Privat­haushalt mit, so fällt dafür keine Lohnsteuer an. Voraussetzung ist aber, dass der erarbeitete Lohn im gemeinsamen Ein­verständnis an eine gemeinnützige Organisation gespendet wird.

Finanzverwaltung verzichtet auf Lohnsteuerabzug

„Grund­sätzlich schließen die Schüler und der Arbeitgeber im Rahmen solcher Aktionstage ein Arbeits­verhältnis ab, für dessen Lohn Lohnsteuer abzuziehen wäre“, erläutert Isabel Klocke vom Bund der Steuer­zahler das Grund­prinzip. Wegen der Besonderheit solcher Projekte und der geringen steuerlichen Auswirkungen verzichtet die Finanz­verwaltung aber auf den Lohnsteuer­abzug. Das geht aus einer Verwaltungs­anweisung des Finanz­ministeriums Sachsen-Anhalt hervor.

Voraussetzung: Lohn muss gespendet werden

Voraussetzung ist, dass der vereinbarte Lohn direkt vom Arbeitgeber an das jeweilige Projekt überwiesen wird. Projekt­träger sind zum Beispiel die Aktion Tagwerk oder Schüler Helfen Leben. Den Nachweis über die Zahlung muss der Arbeitgeber im Lohnkonto dokumentieren.

Private Auftraggeber müssen kein Lohnkonto anlegen

Betätigt sich der Schüler bei Privat­leuten und zahlen diese den Arbeitslohn an die gemeinnützige Organisation, so muss kein Lohnkonto angelegt werden. „Spenden­bescheinigungen für den über­wiesenen Lohn dürfen allerdings nicht ausgestellt werden“, erläutert Klocke - schließlich handele sich um von den Schülern erarbeitetes Geld.

Zudem enthält das Verwaltungsschreiben eine weitere Vereinfachung

Die Schüler müssen die Einnahmen aus dem Aktionstag nicht in einer Einkommen­steuer­erklärung angeben. Schüler haben wegen der Teilnahme an dem Aktionstag also keine steuerlichen Nachteile.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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