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Arbeitsrecht | 11.11.2016

Handy

Smartphone am Arbeits­platz: Was ist erlaubt und gibt es klare Anweisungen vom Arbeitgeber?

Die private Nutzung des Smartphones während der Arbeitszeit ist grund­sätzlich immer verboten

Hin und wieder einen Blick aufs Smartphone werfen: Fast jeder hat das während der Arbeitszeit schon einmal gemacht.

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Doch Beschäftigte sollten wissen: „Die private Nutzung des Smartphones während der Arbeitszeit ist grund­sätzlich immer verboten“, warnt Nathalie Oberthür, Fach­anwältin für Arbeits­recht in Köln. Denn Arbeitszeit ist Arbeitszeit, dafür werde man vom Arbeitgeber bezahlt. Bevor sie zum Handy greifen, sollten Mitarbeiter deshalb mit dem Chef geklärt haben: Was ist in meinem Betrieb in Bezug auf das Smartphone erlaubt? Und gibt es eine klare Weisungs­lage vom Arbeitgeber?

Bei ausdrücklichem Verboten droht Abmahnung

Hat der Arbeitgeber die private Handy­nutzung während der Arbeitszeit ausdrücklich verboten und verstoßen Mitarbeiter dagegen, können sie dafür auch schon beim ersten Verstoß abgemahnt werden.

Häufig wird es jedoch so sein, dass es keine klare Weisungs­lage im Betrieb gibt. In diesem Fall dürfen Mitarbeiter davon ausgehen, dass sie bei einer sogenannten sozial­adäquaten Nutzung des Smartphones während der Arbeitszeit erst einmal keinen Ärger bekommen.

Extremfall kann zur Kündigung ohne Abmahnung führen

Als sozialadäquat gilt zum Beispiel, einmal kurz seine SMS oder E-Mails zu checken. Doch auch hier ist klar: „Macht das jemand exzessiv und stundenlang, kann das auch beim ersten Mal eine Kündigung ohne vorherige Abmahnung recht­fertigen“, erläutert Nathalie Oberthür, Fach­anwältin für Arbeits­recht in Köln, die auch Mitglied in dem Geschäfts­führenden Ausschuss der Arbeits­gemeinschaft Arbeits­recht des Deutschen Anwalt­vereins ist.

Handynutzung mit verheerenden Folgen

Die Handy­nutzung am Arbeits­platz spielt aktuell eine Rolle im Prozess um das Zugunglück von Bad Aibling in Bayern, bei dem zwölf Menschen ums Leben kamen. Dem Angeklagten Fahr­dienst­leiter wird vorgeworfen, bis unmittelbar vor dem Zusammen­stoß zweier Züge im Februar 2016 mit einem Fantasy­spiel auf seinem Handy beschäftigt gewesen zu sein.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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