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Kaufrecht, Verbraucherrecht und Vertragsrecht | 17.01.2019

Handykauf

Smartphone gebraucht kaufen: Worauf Käufer achten sollten

Tipps und nützliche Hilfe beim Kauf eines gebrauchten Handys

Ein neues Smartphone kostet oft mehrere hundert Euro. Ließe sich damit einem guten gebrauchten Modell nicht eine Menge Geld sparen? Und wenn ja, auf welchem Weg kommt man an so ein Gerät und umschifft dabei die möglichen Fußfallen?

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Beim Kauf des Wunsch-Smartphones einige hundert Euro zu sparen, ist durchaus möglich. Auf Online-Markt­plätzen, Klein­anzeigen­portalen, Verkäufer-Plattformen und Dienst­leister-Seiten finden sich zahllose Angebote für gebrauchte, teils sogar rund­erneuerte Smartphones, die deutlich unter dem Neupreis liegen. Das klingt verlockend, doch manchmal steckt der Teufel im Detail. Können Verbraucher allen Angeboten vertrauen, und worauf sollten sie beim Kauf eines bereits benutzten Smartphones achten?

Kauf eines gebrauchten Smartphones kann sich lohnen

Im Schnitt behalten Deutsche nach Angaben des Umwelt­bundes­amtes ihr Handy zweieinhalb Jahre lang. Danach überwiegt der Wunsch nach einem moderneren Modell mit neuen Funktionen - das muss aber nicht zwingend nagelneu sein. „Der Kauf eines gebrauchten Smartphones lohnt sich im Grunde für alle, die High-End-Qualität suchen, etwas weniger Geld dafür ausgeben wollen und kein fehler­freies Aussehen erwarten“, sagt Viviane Osswald vom „Chip“-Fachmagazin. „Vor allem für Käufer von Android-Handys könnte sich ein Gebraucht­kauf lohnen, denn diese Geräte verfallen schneller im Preis als iPhones.“

Preiswert und trotzdem noch Spitzenklasse

So sinkt etwa der Preis eines neuen Samsung Galaxy-Flagg­schiffes einige Monate nach Veröffentlichung deutlich im Preis, zählt aber noch zur Spitzen­klasse. Auf der anderen Seite gilt: „Ist das Gerät nur un­wesentlich günstiger als neu, obwohl es schon mehrere Monate oder ein Jahr alt ist, lohnt der Kauf nicht“, sagt Alexander Kuch vom Tele­kommunikations­magazin „Teltarif.de“. Quellen für Privat­angebote sind etwa Klein­anzeigen­märkte von Ebay oder Facebook, Kalaydo, Locanto oder Quoka und Flohmarkt-Apps wie Shpock oder Letgo. Zudem gibt es im Internet zahlreiche professionelle Anbieter für gebrauchte Smartphones, etwa Asgoodasnew.com, Buyzoxs.de, Clevertronic.de, Myswoop.de, Rebuy.de oder Refurbed.de. Das Portal Backmarket bündelt Angebote mehrerer Reparatur­dienst­leister, Handyshops und -werkstätten.

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Garantie gibt´s auch für gebrauchte Geräte

„Meist sind diese Angebote etwas teurer als Privat­verkäufe - schließlich will der Händler auch Geld verdienen“, sagt Viviane Osswald. „Dafür erhält der Verbraucher anstelle von unscharfen Fotos und unzuverlässigen Zustands­beschreibungen eine seriöse Rechnung sowie eine ausführliche Beschreibung des Geräts.“ Zudem müssen Händler auch auf Gebrauchtes eine Gewähr­leistung geben. Allerdings dürfen sie diese beim Vertrags­schluss von den normalen zwei Jahren auf ein Jahr verkürzen.

Zustand gründlich überprüfen

Wer bei einem Händler vor Ort ein gebrauchtes Modell kauft, „sollte das Gerät auf deutlich sichtbare Beschädigungen checken, sich das komplette Zubehör mitgeben lassen und im Geschäft das Gerät einmal einschalten“, rät Alexander Kuch. Das empfiehlt sich auch, wenn man von privat ein gebrauchtes Handy gekauft hat. Um zu wissen, ob sich ein Angebot aus finanzieller Sicht lohnt, hilft der Vergleich mit dem Marktpreis. „Für die Ermittlung des Markt­preises empfehlen wir verschiedene Portale wie Ebay, den Amazon Marketplace, hood.de oder auch Ankauf­portale wie Wirkaufens.de oder Flip4new.de“, meint Alexander Kuch.

Vorsicht bei Schnäppchen

Grund­sätzlich sollten Verbraucher nicht bei jedem Schnäppchen gleich zuschlagen. „Der Preis sollte realistisch sein. Wenn ein Preis ungewöhnlich niedrig ist, sollten Sie vorsichtig sein und das Angebot mit anderen Portalen vergleichen“, sagt Viviane Osswald. Denn die Freude über ein günstig erworbenes gebrauchtes Smartphone kann sich schnell in Frust verwandeln. Dann nämlich, wenn das Gerät Mängel aufweist. Ein klassisches Problem ist der Kopfhörer-Anschluss, der anfällig für Staub­schäden ist.

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Außerdem sollten Nutzer auf den Akku achten

„Wenn das gebrauchte Smartphone einen fest eingebauten Akku hat, sollte beachtet werden, dass gebrauchte Akkus teilweise eine erheblich kürzere Laufzeit als neue Akkus haben“, erklärt Viviane Osswald. Inzwischen dürfte die Mehrheit der neuen Smartphones mit fest verbauten Batterien auf den Markt kommen. Wer noch ein gebrauchtes Handy mit wechsel­barem Akku kauft, kann für rund zehn Euro einen neuen kaufen, falls der alte nichts mehr taugt.

Urteil: Gebrauchte Geräte müssen eindeutig zu erkennen sein

Manche Benutzer, die sich eigentlich ein neues Gerät zulegen wollten, erhielten ein gebrauchtes. Wie das? Sie erwarben bei Amazon Modelle mit einem „Refurbished Certificate“ - ein Beleg, dass die Handys rund­erneuert sind. Allerdings enthielt die Produkt­information zunächst keinen Hinweis auf ein gebrauchtes Handy. Der Bundes­verband der Verbraucher­zentralen klagte und gewann (Landgericht München I, Urteil vom 30.07.2018, Az. 33 O 12885/17). Auch der Zusatz „Refurbished Certificate“ reicht demnach nicht. „Ein durchschnittlicher Verbraucher sei mit dem englischen Begriff „refurbished“ nicht vertraut und könne sich darunter nichts vorstellen“, schreibt der Bundes­verband zur Richter­entscheidung.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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