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Verbraucherrecht und Versicherungsrecht | 20.05.2022

Unwetter­schäden

So zeigen Sie dem Versicherer Sturm­schäden an

Erst Sturm­schäden der Versicherung melden - dann aufräumen

Für Teile der Bundes­republik ist für Freitag die höchste Unwetter­warnstufe ausgerufen worden. Nimmt die Immobilie Schaden, ist schleunigst der Versicherer zu informieren. Und erst dann aufzuräumen.

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Sturm­schäden an Häusern sind meist von Versicherungen gedeckt. Für Schäden am Haus, etwa ein abgedecktes Dach, einen zerstörten Schornstein oder ähnliche Schäden an Neben­gebäuden, kommt die Wohngebäudev­ersicherung auf. Für die Einrichtung ist die Hausrat­versicherung zuständig. Darauf weist der Gesamt­verband der Deutschen Versicherungs­wirtschaft (GDV) hin.

Schäden umhegend der Versicherung melden

Wie aber genau vorgehen, wenn der Schadens­fall eingetreten ist? Dann ist es wichtig, schnell zu handeln. Denn Schäden müssen der Versicherung umgehend gemeldet werden. Der Versicherer teilt Betroffenen mit, ob sie direkt einen Handwerker kontaktieren können oder ob die Versicherung erst einen Gutachter vorbeischickt. Bis dahin sollten Versicherte alle Aufräum­arbeiten unterlassen, die die Feststellung des Schadens erschweren könnten. Auch Unrat sollte nicht weggeworfen werden, bis die Versicherung dem zustimmt.

Schäden dokumentieren

Die Schäden sollten Betroffene zusätzlich möglichst detailliert mit Fotos oder Videos dokumentieren. Der GDV rät auch, Kaufbelege zusammen­zusuchen. Diese Dokumente erleichtern in der Regel die Schadens­regulierung.

Schadensminderungspflicht drängt Versicherte zum Handeln

Achtung: Versicherte müssen zugleich die Schäden so gering wie möglich halten. Das heißt: Durch das Abwarten auf eine Reaktion der Versicherung sollten keine Folge­schäden entstehen, so der GDV. Daher müssen Betroffene in gewissem Umfang durchaus direkt tätig werden:

Etwa um zerstörte Fenster provisorisch zu schließen, damit kein Regenwasser ins Haus eindringt und Möbel ruiniert. Auch sollten herum­liegende Äste, Dachziegel und ähnliches weggeräumt werden. Man spricht hierbei von der Schadens­minderungs­pflicht.

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Voraussetzung für die Leistung der Versicherung

Es muss sich um ein Sturm­ereignis gehandelt haben - dafür braucht es mindestens Windstärke acht. Das entspricht einer Wind­geschwindigkeit von 62 Stunden­kilometern. Die Verbraucher­zentrale NRW verweist auf Versicherungs­bedingungen, wonach für den Nachweis eine offizielle Sturm­warnung oder Schäden an anderen Häusern in der Nach­barschaft ausreiche.

Erweiterter Schutz durch Elementarschadenversicherung

Für Schäden, die durch Starkregen verursacht wurden, reicht der Versicherungs­schutz oft nicht aus. Dafür ist in der Regel eine Erweiterung des Versicherungs­schutzes auf Natur­gefahren nötig. Als Ergänzung zur Hausrat- oder Wohnge­bäude­police wird die sogenannte Elementar­schaden­versicherung abgeschlossen.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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