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Reiserecht und Verbraucherrecht | 10.06.2020

Sommer­urlaub

Sommer­urlaub trotz Corona-Pandemie: „Pilot­projekt“ auf Mallorca

Balearen - inklusive Mallorca - testen mit Tausenden deutschen Urlaubern nun den Ernstfall

Spanien ist ein Hotspot der Corona-Pandemie in Europa, doch eine bei Deutschen beliebte Region meldet kaum noch neue Fälle. Die Balearen - inklusive Mallorca - testen mit Tausenden deutschen Urlaubern nun den Ernstfall. Außerhalb der EU dürften Reisen aber schwierig bleiben.

Der Sommer­urlaub in Europa rückt näher, Reisende mit Fernweh könnten aber ein Problem bekommen. Wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr, will die Bundes­regierung die Reise­warnung für mehr als 160 Länder außerhalb der Europäischen Union bis zum 31. August verlängern. Gegebenenfalls sollen aber Ausnahmen für einzelne Länder gemacht werden, die bestimmte Kriterien erfüllen. Das Bundes­kabinett will einen entsprechenden Beschluss fassen.

Gute Nachrichten gibt für Pauschalurlauber mit Ziel Mallorca

Gute Nachrichten gibt es indessen für Pauschal­urlauber mit Ziel Mallorca oder einer anderen Insel der Balearen: Von Montag an will die spanische Region bis zu insgesamt 10.900 Urlauber aus Deutschland einreisen lassen.

Deutschland sei aus zwei „offensichtlichen“ Gründen für dieses Pilot­projekt ausgewählt worden, sagte die Regional­präsidentin der Balearen, Francina Armengol, in Palma de Mallorca. „Deutschland ist das Land, aus dem am meisten Urlauber zu uns kommen, und die epidemio­logischen Zahlen sind den unseren sehr ähnlich“. Ganz Spanien will sich erst am 1. Juli wieder für den Tourismus öffnen.

Mindestaufenthalt vom 5 Tage

Die Urlauber müssten mindestens fünf Tage auf den Inseln bleiben und sich nach der Einreise nicht zunächst in Quarantäne begeben, wie es sonst bisher in Spanien bei Einreisen aus dem Ausland vorgeschrieben ist, sagte Armengol. Ihr Gesundheits­minister Iago Negueruela betonte zudem, es dürften auch Deutsche einreisen, die einen Zweit­wohnsitz auf den Inseln besitzen.

Sollte ein Tourist Covid-19-Symptome aufweisen, werde er getestet, sagte Armengol. Und falls dieser positiv sei, werde ihm und seiner Familie ein spezielles Quartier zugewiesen.

Der deutsche Außen­minister Heiko Maas (SPD) hatte am 17. März nach Ausbruch der Corona-Pandemie eine Reise­warnung für alle rund 200 Länder der Welt ausgesprochen - ein beispiel­loser Schritt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde nur bei einer Gefahr für Leib und Leben etwa in Kriegs­gebieten vor Reisen gewarnt - und damit eine kostenlose Stornierung ermöglicht.

Reisewarnung für 31 europäische Länder ab 15. Juni 2020 aufgehoben

In der vergangenen Woche beschloss das Bundes­kabinett, die Reise­warnung am 15. Juni für 31 europäische Länder aufzuheben. Dazu zählen die 26 Partner­länder Deutschlands in der Europäischen Union, das gerade aus der EU aus­getretene Großb­ritannien und die vier Staaten des grenz­kontroll­freien Schengen­raums, die nicht Mitglied in der EU sind: Island, Norwegen, die Schweiz und Liechten­stein. Für 29 Länder erfolgt die Aufhebung am 15. Juni, für Norwegen sowie den Rest von Spanien erst später, weil in diesen beiden Ländern noch Einreise­sperren gelten.

Reisewarnung für mehr als 160 Länder soll verlängert werden

Für die anderen mehr als 160 Länder soll die Reise­warnung nun zunächst pauschal bis zum 31. August verlängert werden. Gleich­zeitig sollen aber Ausnahmen ermöglicht werden. Dafür sollen Kriterien aufgestellt werden. Dabei sollen die Entwicklung der Infektions­zahlen, die Leistungs­fähigkeit der Gesundheits­systeme, Test­kapazitäten, Hygiene­regeln und Einreise­beschränkungen berücksichtigt werden.

Zu den betroffenen Ländern außerhalb der Europäischen Union zählen auch Hauptreise­länder, allen voran die Türkei als drittbeliebtestes Urlaubsland der Deutschen.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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