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Arbeitsrecht | 28.07.2022

Ausbildung

Start ins Lehrjahr: Diese fünf Punkte sind für Azubis wichtig

Der DGB Jugend gibt einen Überblick

Probezeit, Kündigung, Ausbildungs­vergütung. Zu Beginn des Lehrjahrs ist für angehende Azubis vieles neu. Gut ist es, wenn man seine Rechte kennt.

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Traditionell starten zum 1. August und 1. September viele Azubis in das erste Lehrjahr ihrer Ausbildung. Die Jugend­abteilung des Deutschen Gewerkschafts­bunds (DGB) macht auf fünf Punkte aufmerksam, die jetzt wichtig sind.

Vertrag

Der Ausbildungs­vertrag muss noch vor Beginn der Ausbildung schriftlich geschlossen werden. Er wird von Azubi und Ausbildungs­betrieb unter­zeichnet. Wer noch nicht volljährig ist, braucht zusätzlich die Unterschrift der Eltern. Im Vertrag finden sich wichtige Infos - etwa zur täglichen Arbeitszeit, zur Probezeit sowie zur Höhe der Vergütung. Wichtig ist, den Vertrag genau zu lesen und bei Unklarheiten sofort nachzufragen.

Probezeit

Die Ausbildung beginnt mit einer Probezeit. Die dauert ein bis maximal vier Monate. In der Probezeit können sowohl Betrieb als auch Auszubildende fristlos und ohne Begründung kündigen.

Vergütung

Laut DGB Jugend ist die Vergütung für viele Azubis in Tarif­verträgen festgelegt. Wo das nicht der Fall ist, darf die Bezahlung nicht geringer ausfallen als die Mindest­ausbildungs­vergütung. Die beträgt im ersten Ausbildungs­jahr 80 Prozent der branchen­üblichen tariflichen Vergütung, mindestens jedoch 585 Euro.

Urlaub

Der Urlaubs­anspruch ist im Ausbildungs­vertrag festgelegt. Der gesetzliche Anspruch beträgt bei einer 5-Tage-Woche 20 Tage. Viele tarif­vertraglich bezahlte Azubis haben laut DGB Jugend mehr Urlaub. Mindestens zwei Wochen des Urlaubs muss der Ausbildungs­betrieb am Stück gewähren.

Ausbildungsplatzwechsel

Wer etwa unzufrieden ist, kann kündigen oder einen Aufhebungs­vertrag mit dem Betrieb vereinbaren - und die Lehre in einem anderen Betrieb fortsetzen. Ist der bisherige Betrieb aber nicht einverstanden, müssen Azubis einen gravierenden Grund für eine fristlose Kündigung vortragen können. Es ist ratsam, immer erst dann zu kündigen oder einen Aufhebungs­vertrag zu unterschreiben, wenn man einen neuen Betrieb gefunden hat.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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