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Reiserecht und Verbraucherrecht | 15.03.2018

Esta-Einreise­genehmigung

Statt Visum mit Esta in die USA: Wie Reisende Fehler im Antrag vermeiden

Das ESTA-Visum ersetzt für die meisten USA-Reisenden das normale Einreise­visum

Wer mit einem deutschen Pass in die USA möchte, braucht ein Visum oder muss online einen Esta-Antrag stellen. Für Touristen reicht in der Regel dieses elektronische Verfahren. Dabei gibt es eine Neuerung und auch mögliche Fehler­quellen sollten Reisende kennen.

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Die Deutschen haben einen guten Ruf, wenn es um die Beantragung der Esta-Einreise­genehmigung für die USA geht. Die meisten sind sehr kenntnisreich und reisen mit Esta ohne große Probleme, so ein Vertreter der Zoll- und Grenzschutz­behörde CBP dem dpa-Themen­dienst in Berlin. Mehr als 99 Prozent der Anträge aus Deutschland gingen ohne große Schwierig­keiten durch. Aber was tun, wenn doch mal etwas falsch läuft? Wichtige Fragen und Antworten.

Wer braucht Esta überhaupt?

Die Beantragung ist verbindlich für USA-Reisende ohne Visum, die aus Ländern stammen, die am sogenannten Visa Waiver Programm beteiligt sind, darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz. Esta-Inhaber können nach jeder Einreise bis zu 90 Tage lang im Land bleiben. Wer per Flugzeug oder Schiff ankommt, muss die Genehmigung auf jeden Fall schon vor seiner Abreise bekommen haben. An der Landgrenze zu Mexiko und Kanada können sich Deutsche zwar noch für die visafreie Einreise anmelden. Die CBP empfiehlt aber, auch in solchen Fällen den Antrag vorab zu stellen, weil dies den Prozess an der Grenze beschleunigt.

Wo kann ich Esta beantragen?

Die US-Behörden raten dazu, ausschließlich das offizielle Formular unter https://esta.cbp.dhs.gov/esta/ zu nutzen. Die Einreise­erlaubnis kostet dort 14 US-Dollar (etwa 11,40 Euro) und ist zwei Jahre lang gültig. Nicht ratsam ist laut CBP, den Antrag über andere Webseiten zu stellen, die dem Reisenden beim Ausfüllen helfen. Dies könne zwar funktionieren, aber auch viel mehr Geld kosten. Es habe auch schon Fälle gegeben, in denen 40 bis 50 Euro für den vermeintlichen Service verlangt wurden - und der Kunde am Ende kein gültiges Esta erhielt.

Wer braucht statt Esta in jedem Fall ein Visum?

Menschen, die neben ihrem deutschen Pass auch die Staats­bürgerschaft von Iran, Irak, Syrien oder Sudan besitzen, müssen in jedem Fall ein Visum beantragen. Das gilt auch für alle anderen Deutschen, die seit dem 1. März 2011 in eines dieser Länder oder nach Libyen, Somalia oder Jemen gereist sind. Ausnahmen gelten aber, wenn man in einer offiziellen Regierungs­mission oder als deutscher Soldat in diesen Ländern war. Das muss man nur im Esta-Antrag korrekt angeben.

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Was sind häufige Fehler beim Formular-Ausfüllen?

Manchmal kommt es vor, dass Reisende den Prozess auf der Website unter­brechen und ihren Vorgang später nicht wieder­finden. Dann können sie keinen neuen Antrag stellen, weil einer ja bereits läuft. Wichtig ist außerdem, Daten immer genau so anzugeben, wie sie im Pass stehen. Einen Umlaut wie Ö oder Ä sollte man dabei nicht einmal mit OE oder AE ins Englische übertragen und beim nächsten einfach mit O oder A.

Wie lassen sich solche Fehler vermeiden?

Antragsteller sollen künftig ein Foto des maschinen­lesbaren Teils ihres Passes auf die Website hochladen können. Ziel ist laut CBP, die Funktion noch vor der Hochsaison im Sommer zur Verfügung zu stellen. Eine weitere geplante Neuerung ist, dass Reisende, die schon im Land sind, künftig eine E-Mail erhalten sollen, wenn von ihrer 90-tägigen Aufenthalts­dauer nur noch 10 Tage übrig sind - geschickt wird die Mail an die im Antrag genannte Adresse. Bereits eingeführt haben die US-Behörden eine Möglichkeit, zu überprüfen, wann die letzte Einreise stattgefunden hat: Unter https://i94.cbp.dhs.gov/I94/#/history-search lassen sich alle Ein- und Ausreisen der zurück­liegenden fünf Jahre nach­vollziehen. Benötigt werden Name, Geburts­datum und Passnummer.

Daten oder das Foto im Pass sind schon älter - ist das ein Problem?

Nicht unbedingt. Bei älteren Kinderfotos reicht es für die Einreise aus, wenn der Pass noch gültig und unbeschädigt ist sowie alle Informationen noch stimmen. Nach einem Namens­wechsel aufgrund einer Hochzeit oder Scheidung rät CBP dagegen, immer einen neuen Pass zu beantragen und dann auch einen neuen Esta-Antrag zu stellen.

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Was tun, wenn mein Esta-Antrag abgelehnt wurde?

Kommt drauf an, aus welchem Grund das passiert ist. Wer bei Frage 1 des Fragebogens (Thema: Gesundheits­zustand) falsch geklickt hat, kann einfach 24 Stunden warten und dann einen neuen Antrag stellen. Wer dagegen bei Frage 8 mit „Ja“ geantwortet hat, in der es um eine kriminelle Vergangenheit geht, kann das neue Traveler Communication Centre der Behörde in den USA anrufen und sich helfen lassen (Tel. von Deutschland: 001/202/325 51 20). In allen anderen Fällen einer Ablehnung hilft nur, bei einem US-Konsulat ein Visum zu beantragen.

Wie viele Deutsche stellen jedes Jahr einen Esta-Antrag?

Nach CBP-Angaben haben im Zeitraum 1. Oktober 2016 bis 30. September 2017 mehr als 1,44 Millionen Deutsche einen Esta-Antrag neu gestellt. In diesem Zeitraum habe es gut 1,96 Millionen Einreisen von Deutschen mit Esta-Genehmigung in den USA gegeben - und die Behörde schätzt, dass etwa 600.000 Deutschen erstmals überhaupt in den USA waren.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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