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Immobilienrecht und Mietrecht | 13.12.2017

Elektro­installation

Steckdosen und Strom­leitungen nicht ohne Genehmigung des Vermieters verlegen lassen

Kein Anspruch auf zusätzliche Steckdosen oder Verlegung von Stromkabeln

In Altbau­wohnungen entspricht die vorhandene Elektro­installation nicht immer den individuellen Bedürfnissen des Mieters. Wer zusätzliche Steckdosen, Licht­schalter oder Lampen­anschlüsse benötigt, sollte allerdings eine Genehmigung des Vermieters einholen. Sollten die Kabel unter Putz verlegt werden, stellt dies einen Eingriff in die Bausubstanz dar. Hierfür wird immer die Zustimmung des Vermieters benötigt.

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Kein Anspruch auf zusätzliche Steckdosen

Aber auch wenn die Kabel oberhalb des Putzes verlegt werden sollen, muss der Vermieter zuvor gefragt werden. Denn gerade in Altbauten können zusätzliche Steckdosen oder Anschlüsse zu einer Über­lastung des haus­internen Strom­verteilungs­netzes führen. Der Vermieter kann seine Erlaubnis davon abhängig machen, dass der Mieter für einen späteren Rückbau eine zusätzliche Kaution hinterlegt. Ein Anspruch auf zusätzliche Steckdosen besteht nur in Ausnahme­fällen, wenn die vorhandene Instal­lation unter dem üblichen Standard für vergleichbare Wohnungen liegt.

Wichtig zu beachten:

Auch wenn die Erlaubnis des Vermieters vorliegt, müssen die Elektro­arbeiten durch Fachfirmen vorgenommen werden. Unsachgemäße Eigen­installationen stellen eine Gefahr für den Mieter und die übrigen Bewohner des Hauses dar. Sollte hierdurch jemand zu Schaden kommen oder ein Brand ausbrechen, haftet der Mieter.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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