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Steuerrecht | 06.08.2019

Einkommen­steuer­erklärung

Steuer­bescheid: Was tun, wenn das Finanzamt mehr Geld fordert?

Einspruch gegen den Bescheid kann sich lohnen

Wenn der Steuer­bescheid eine unerfreuliche Überraschung ist, können Steuer­pflichtige Einspruch einlegen. Lange zögern sollten sie aber nicht - und Nachteile darf der Protest ihnen auch nicht bringen.

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Wer seine Steuer­erklärung zeitig abgegeben hat, kann bereits jetzt den Steuer­bescheid für 2018 in den Händen halten. Ärgerlich ist dann, wenn das Finanzamt die Steuern anders festsetzt als erwartet. Wer weniger Geld erstattet bekommen soll als vorab berechnet oder sogar Steuern nachzahlen soll, kann nachrechnen und bei einem Fehler Einspruch gegen den Bescheid einlegen. Dafür haben Empfänger einen Monat Zeit, erklärt Erich Nöll vom Bundes­verband Lohn­steuerhilfe­vereine (BVL).

Frist für Einspruch beachten

Die Frist beginnt drei Tage nach dem Datum des Post­stempels des Steuer­bescheids und endet am gleichen Kalendertag einen Monat später. Ist der erste oder letzte Tag der Frist ein Feiertag oder Wochenende, so verschiebt sich der Termin auf den nächsten Werktag. Versendet das Finanzamt den Bescheid also mit Poststempel vom 5. August, müsste der Einspruch bis zum 8. September eingelegt werden. Da dies im Jahr 2019 ein Sonntag ist, haben Verbraucher bis zum 9. September Zeit.

Bis zum Fristablauf muss der Einspruch beim Finanzamt vorliegen. Anderenfalls wird der Steuer­bescheid bestandskräftig und kann nur noch unter sehr erschwerten Bedingungen überprüft werden.

Keine Verschlechterung möglich

Etwa zwei von drei Ein­sprüchen sind erfolgreich, sagt Erich Nöll vom Bundes­verband Lohn­steuerhilfe­vereine (BVL). Ist der Einspruch rechtzeitig eingegangen, prüft das Finanzamt den Fall erneut. Verschlechtern kann man sich dabei nicht: Ergibt die Prüfung, dass Positionen zum Nachteil des Steuer­pflichtigen geändert werden sollen, muss das Finanzamt darauf hinweisen und die Möglichkeit geben, den Einspruch zurückzunehmen, erklärt der BVL-Geschäfts­führer.

Rücknahme des Einspruchs möglich

Bleibt das Finanzamt bei seiner Einschätzung, fordert es den Steuer­pflichtigen auf, seinen Einspruch zurückzunehmen. Tut er dies nicht, ergeht ein Ein­spruchs­bescheid, gegen den eine Klage vor dem Finanz­gericht möglich ist.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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