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Steuerrecht | 09.02.2021

Energie­beratung

Steuerbonus für die energetische Sanierungen

Voraussetzung: Es muss auch tatsächlich eine energetische Gebäude­sanierungs­maßnahme durch­geführt werden

Schon für die Beratung zu energetischen Sanierungs­maßnahmen können Eigentümer Steuer­vorteile nutzen. Allerdings meist nur, wenn sie auch hinterher wirklich sanieren.

Gebäude sollen grund­sätzlich energie­effizienter werden - das ist ein erklärtes politisches Ziel. Eigentümer können in diesem Zusammenhang profitieren, wenn sie energetische Baumaßn­ahmen an ihrer selbst bewohnten Immobilie durchführen wollen.

Anspruch auf steuerliche Förderung durch Energieberater

Sie können steuerliche Förderung in Anspruch nehmen, wenn sie einen Energie­berater engagieren, erklärt Jana Bauer vom Bundes­verband Lohn­steuerhilfe­vereine in Berlin. Bei den Energie­beratern gibt es allerdings Unterschiede.

Zum einen gibt es die vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhr­kontrolle (BAFA) für das Förder­programm „Energie­beratung für Wohn­gebäude“ zugelassenen Berater. Zum anderen gibt es die Energie­effizienz-Experten, die für das KfW-Förder­programm „Energie­effizient Bauen und Sanieren - Wohn­gebäude“ (Programme Nr. 151 und 152, 153 und 430) gelistet sind. Darüber hinaus gibt es Berater, die nicht bei der BAFA zugelassen oder bei der Förderbank KfW gelistet, aber berechtigt sind, Energie­ausweise auszustellen.

50 Prozent Steuerermäßigung möglich

„Kosten für Energie­berater, die sich bei der BAFA registriert haben und zugelassen wurden beziehungs­weise die bei der KfW gelistet sind, werden mit einer Steuer­ermäßigung von 50 Prozent gefördert“, erklärt Bauer. Das heißt, wenn der Energie­berater 2000 Euro kostet, spart der Steuer­pflichtige 1000 Euro Einkommen­steuer.

„Voraussetzung ist, dass auch tatsächlich eine energetische Gebäude­sanierungs­maßnahme an der selbst bewohnten Immobilie durch­geführt wurde“, sagt Bauer. Wird nur eine allgemeine Beratung zu Energie­einspar­möglichkeiten am Haus eingeholt, ohne zu investieren, gibt es die Steuer­ermäßigung nicht.

Weniger Förderung bei nicht gelisteten Beratern

Kosten für Personen, die nur eine Ausstellungs­berechtigung haben, werden auch steuerlich gefördert, jedoch lediglich in Höhe von 20 Prozent und nur soweit Kosten auf die Erteilung von notwendigen Bescheinigungen für durchgeführte energetische Gebäude­sanierungs­maßnahmen entfallen.

Diese 20 Prozent verteilen sich dann auf 3 Jahre, also jeweils 7 Prozent im 1. und 2. Jahr und 6 Prozent im 3. Jahr nach Abschluss der betreffenden Sanierungs­maßnahme. Sowohl Kosten für den Energie­berater als auch Kosten für die Erteilung einer Bescheinigung des Fach­unternehmers sind vom Höchstb­etrag von 40 000 Euro umfasst.

Wichtig zu beachten

Eine Doppel­förderung ist ausgeschlossen. Wenn der Energie­berater schon durch ein öffentliches Zuschuss­programm oder einen zins­ver­billigten Kredit gefördert wurde, darf die Steuer­ermäßigung nicht zusätzlich beantragt werden.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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