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Steuerrecht | 16.08.2017

Unwetter­schäden

Steuer­entlastung: Kosten aus Unwetter­schäden steuerlich geltend machen

Schäden an Garten­terrassen oder Garagen gelten nicht als existenziell notwendig und sind nicht absetzbar

Unwetter­schäden an Häusern und Wohnungen sind unter Umständen von der Steuer absetzbar. Eine Voraussetzung: Der Schaden wurde nicht schon von einer Versicherung übernommen.

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Vermieter können die Ausgaben in ihren Steuer­erklärungen dann als Werbungs­kosten geltend machen, Selbst­nutzer und Mieter als außergewöhnliche Belastung.

Nur existenziell wichtige Bereiche absetzbar

Berücksichtigt werden Kosten für Reparaturen oder Instand­setzungen, die existenziell wichtige Bereiche an der Immobilie betreffen - also der Austausch kaputter Fenster­scheiben oder Haustüren. Garten­terrassen oder Garagen werden hingegen nicht als existenziell notwendig angesehen und somit auch nicht mitgerechnet.

Auch Wiederbeschaffung von Hausrat, Möbeln und Kleidung absetzbar

Absetzen lassen sich auch Kosten für die Anschaffung von Möbeln, Hausrat oder Kleidung, die durch die unwetterbedingte Schäden nutzlos geworden sind. Der angesetzte Betrag orientiert sich dabei immer am sogenannten Zeitwert der Gegenstände. Vermögens­gegenstände wie kostbare Bilder und Antiquitäten oder die wertvolle Münz­sammlung berücksichtigt das Finanzamt nicht.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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