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Steuerrecht | 19.10.2021

Steuer­erklärung

Steuer­erklärung: Unentgeltliche Hilfe für Verwandte erlaubt

Nur Hilfe im engsten Familien­kreis erlaubt

Nun ist es bald soweit: Die Steuer­erklärung für 2020 wird fällig. Wer mit den Formularen nicht zurecht kommt, kann sich helfen lassen. Jedoch darf man sich die Hilfe nicht immer etwas kosten lassen.

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Die Zeit läuft: Bis zum 31. Oktober 2021 muss die Steuer­erklärung 2020 abgegeben werden. Wer mit den Formularen nicht zurecht kommt, kann sich zwar Hilfe suchen. Unterstützen Angehörige beim Ausfüllen, dürfen sie dafür aber nichts bekommen. Die Hilfe muss unentgeltlich sein, erklärt die Steuer­berater­kammer Rheinland-Pfalz.

Erlaubt ist das Helfen bei der Steuer­erklärung im Prinzip für Kinder und Enkelkinder, Eltern und Großeltern, Ehepartner und Verlobte, Geschwister, Nichten und Neffen, Onkel und Tanten, Schwager und Schwägerin sowie für geschiedene Ehepartner.

Nur bestimmte Berufsgruppen sind befähigt

Steuer­erklärungen gegen Entgelt für Freunde oder Bekannte zu erstellen, ist den Angaben zufolge grund­sätzlich nicht zulässig, sofern man nicht über die entsprechenden Voraus­setzungen verfügt.

Gegen Entgelt dürfen nur Steuer­berater, Rechts­anwälte und Wirtschafts­prüfer Steuer­erklärungen für Dritte anfertigen. Auch Lohn­steuerhilfe­vereine können Erklärungen erstellen oder beraten.

Wer einem Angehörigen hilft, kann sich auf der letzten Seite des Mantel­bogens der Steuer­erklärung als Mit­wirkender eintragen. Dann ist es auch möglich, im Namen des Angehörigen mit dem Finanzamt zu korres­pondieren. Die Steuer­berater­kammer rät dazu, bei solchen Angaben immer das konkrete Verwandtschafts­verhältnis mit zu benennen.

Pflicht zur Abgabe trifft viele

Die Pflicht eine Einkommen­steuer­erklärung abzugeben trifft Selbstständige und Gewerbe­treibende, aber auch viele Arbeit­nehmer und Rentner. Für die Steuer­erklärung 2020 besonders ins Gewicht fällt, dass viele Bürger Kurz­arbeiter­geld bezogen haben, arbeitslos geworden sind oder Entschädigungen nach dem Infektions­schutz­gesetz erhalten haben und deshalb eine Einkommen­steuer­erklärung abgeben müssen.

Weil der 31. Oktober als Tag der Abgabefrist ein Sonntag ist, gilt als konkrete Abgabefrist allerdings der Montag darauf, also der 1. November. Und in Bundes­ländern mit dem Aller­heiligen-Feiertag am 1. November endet die Abgabefrist sogar erst am 2. November 2021.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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