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Steuerrecht | 21.06.2018

Riester-Sparer

Steuer­ermäßigung für kleine Riester-Rente: Betroffene können Muster­verfahren nutzen

Steuer­ermäßigung auf einmalige Abfindung für Riester-Sparer

Riester-Sparer, die nur eine kleine Rente angespart haben, können sich statt einer monatlichen Rente eine einmalige Abfindung auszahlen lassen. Steuerlich greift dann die sogenannte Fünftel-Regelung, so dass sich der Steuersatz ermäßigt.

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Ermäßigung gilt für Kleinbetragsabfindungen ab 2018

„Dies gilt für alle Riester-Klein­betrags­abfindungen, die ab 2018 ausgezahlt werden“, erläutert Isabel Klocke vom Bund der Steuer­zahler. „Auch wenn der Vertrag vor dem Jahr 2018 abgeschlossen wurde.“ Ob die Ermäßigung auch für Klein­betrags­abfindungen gilt, die vor 2018 ausgezahlt wurden, ist umstritten. Dazu ist ein Gerichts­verfahren beim Bundes­finanz­hof in München anhängig.

FG: Keine Steuerermäßigung für Auszahlungen vor 2018

In dem Fall vereinbarte die Klägerin mit ihrer Bank, dass sie anstelle einer monatlichen Rente von 26 Euro eine einmalige Abfindung von knapp 9.000 Euro erhält. Die Klägerin beantragte dafür die ermäßigte Besteuerung, die Finanzamt und das Finanz­gericht verweigerten. Das Finanz­gericht verwies auf den Wortlaut des Gesetzes, der damals keine Steuer­ermäßigung vorsah. Das wollte die Klägerin so nicht akzeptieren und legte gegen das erstinstanzliche Urteil Revision beim Bundes­finanz­hof ein (Az.: X R 39/17).

Bei nicht Gewährung Einspruch einlegen

Ebenfalls betroffene Steuer­zahler, die sich in Altfällen die Riester-Rente in einem Betrag auszahlen ließen, können sich auf dieses Verfahren stützen. Gewährt das Finanzamt die ermäßigte Besteuerung nicht, kann Einspruch gegen den eigenen Steuer­bescheid eingelegt und das Ruhen des Verfahrens beantragt werden.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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