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Steuerrecht | 13.09.2019

Steuer­ersparnis

Steuer­ermäßigungen: Keine doppelte Förderung bei Modernisierungen

Unter­schiedliche Förderungen dürfen nicht parallel in Anspruch genommen werden

Wer einen Handwerker beauftragt, um Reparaturen oder Modernisierungen am Haus oder in der selbst genutzten Wohnung durchführen zu lassen, kann dafür eine Steuer­ermäßigung erhalten. „Diese beträgt 20 Prozent der Kosten ohne Material und ist auf 1.200 Euro im Jahr beschränkt“, erklärt Erich Nöll, Geschäfts­führer vom Bundes­verband Lohn­steuerhilfe­vereine (BVL) in Berlin. Aber Achtung: Förderungen dürfen nicht parallel in Anspruch genommen werden.

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In der Steuer­erklärung geltend gemacht werden kann beispiels­weise die Sanierung des Bades, Reparaturen am Dach, die Erneuerung der Fenster und Türen, Anbringung von Wärmed­ämmung oder die Instal­lation einer Photovoltaik­anlage. Dafür brauchen die Auftrag­geber eine Rechnung, die sie zudem nicht bar bezahlt haben.

Keine doppelte Förderung möglich

Bevor Steuer­pflichtige einen Auftrag vergeben, sollten sie aber genau prüfen, was sich für sie am meisten lohnt. Denn die Kredit­anstalt für Wieder­aufbau (KfW) und regionale Anbieter fördern manche Arbeiten mit einem Zuschuss oder zins­ver­billigten Darlehen. „Wird eine solche Förder­möglichkeit in Anspruch genommen, kann zusätzlich keine Steuer­ermäßigung in der Einkommen­steuer­erklärung beantragt werden“, erklärt Nöll. Der Grund: Es soll nicht doppelt gefördert werden.

Jede Maßnahme darf nur einmal gefördert werden

Dabei kommt es immer auf die geförderte Maßnahme an, nicht auf die geförderte Summe. „Wird beispiels­weise die Sicherung des Hauses gegen Einbruch mit 1.600 Euro gefördert und haben die Kosten hierfür 5.000 Euro betragen, gibt es auch für den ver­bleibenden Kosten­anteil keine Steuer­ermäßigung mehr“, erläutert Nöll.

Förderg­elder gibt es beispiels­weise für den alters­gerechten Umbau der Wohnung oder des Hauses, Sicherungs­maßnahmen für besseren Einbruch­schutz oder die Nutzung erneuer­barer Energien wie Photo­voltaik­anlagen.

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Quelle: dpa/DAWR/kg
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