wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Steuerrecht | 10.02.2023

E-Dienstwagen

Steuerfrei: Private Ladekosten für E-Dienstwagen erstattungs­fähig

Lade­kosten­pauschale können mit dem Gehalt auszahlen

Wer sich mit seinem Arbeitgeber auf einen Dienstwagen mit Elektro­motor verständigt hat, tut unter Umständen der Umwelt etwas Gutes - und dem eigenen Geldbeutel gleich mit.

Werbung

Ist Ihr Dienstwagen ein Elektro- oder Hybrid­fahrzeug? Dann können Sie nicht nur von einer günstigeren Ver­steuerung des geldwerten Vorteils profitieren, sondern auch von einer steuer­freien Erstattung der Ladekosten - und zwar dann, wenn Sie Ihr Fahrzeug zumindest gelegentlich zu Hause aufladen. Darauf weist der Bundes­verband Lohn­steuerhilfe­vereine (BVL) hin.

Pauschale Erstattung

Um die Abrechnung zu erleichtern, können Arbeitgeber eine Lade­kosten­pauschale mit dem Gehalt auszahlen. Existiert beim Arbeitgeber keine Lade­möglichkeit, dürfen diese monatlich einen Betrag von 70 Euro für reine E-Fahrzeuge steuerfrei erstatten. Bei Hybrid­elektro­fahrzeugen sind es 35 Euro. Gibt es beim Arbeitgeber eine Lade­möglichkeit, reduzieren sich die Beträge auf 30 beziehungs­weise 15 Euro. Die Pauschalen gelten nur für Pkw, nicht für E-Bikes oder Pedelecs. Sie gelten auch dann, wenn der Ladestrom zu Hause von der eigenen Photovoltaik­anlage (PV-Anlage) kommt.

Berechnung der tatsächlichen Kosten ist aufwendig

„Sind die monatlichen Kosten für das Aufladen deutlich höher als diese Pauschal­beträge, ist es ratsam, die tatsächlichen Kosten für den verwendeten Ladestrom zu ermitteln und sich diese Beträge steuerfrei erstatten zu lassen“, sagt Erich Nöll, Rechtsanwalt und Geschäfts­führer des BVL. Das kann allerdings aufwendig sein.

Denn dafür müssen Arbeit­nehmerinnen und Arbeit­nehmer mithilfe eines separaten Strom­zählers nachweisen, wie viel Strom sie für das Laden des E-Autos benötigen. Kommt der Ladestrom vom Energie­versorger, muss die Strommenge nur mit dem Einkaufs­preis je Kilowatt­stunde (kWh) multi­pliziert werden.

Wer den Ladestrom von der eigenen PV-Anlage bezieht, muss den Preis, der für die Produktion einer kWh Strom anfällt, erst ermitteln. Sie errechnet sich aus den Gesamt­kosten der Anlage (jährliche Abschreibung der Anlage und ggf. des Energie­speichers, Finanzierungs­kosten und laufende Kosten) geteilt durch die im Jahr produzierte Gesamt­strommenge, so der Bundes­verband Lohn­steuerhilfe­vereine.

Werbung

Ladevorgänge an öffentlichen Stationen auch erstattungsfähig

„Wenn das E-Auto sowohl mit Strom aus der PV-Anlage als auch mit Strom vom Energie­versorger geladen wird, ist eine genaue Ermittlung der Stromkosten kaum möglich“, sagt Erich Nöll. Wer zu Hause gar keine Lade­möglichkeit hat, und deshalb auf öffentliche Lade­stationen zurück­greifen muss, dem kann der Arbeitgeber das dafür benötigte Entgelt ebenfalls erstatten.

Begleicht der Arbeitgeber die vom Arbeit­nehmer getragenen Stromkosten für das Aufladen des Elektro-Dienst­wagens nicht mit dem Gehalt, kann das Geld auch anderweitig berücksichtigt werden, so die VLH. Arbeitgeber und Arbeit­nehmer können dann vereinbaren, dass die individuellen Ladekosten des Arbeit­nehmers auf den geldwerten Vorteil für die Privat­nutzung des Firmen-E-Autos angerechnet werden. Damit sinkt die Steuerlast für Arbeit­nehmer.

Quelle: dpa/DAWR/ab
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#10121