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Steuerrecht | 25.11.2021

Abfindung

Steuer­gestaltung: Auszahlungs­zeitpunkt von Abfindung verschieben

Auszahlung einer Abfindung steuer­wirksam verschiebbar

Wer sein Unternehmen verlässt, bekommt häufig eine Abfindung. Das Geld zählt als Einkommen und muss deshalb versteuert werden. Steuer­gestaltung ist hier aber erlaubt.

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Wird ein Arbeits­verhältnis aufgelöst, bekommen Arbeit­nehmerinnen und Arbeit­nehmer oft eine Abfindung. Diese ist ein vollständig steuer­pflichtiger Arbeitslohn, erklärt Jana Bauer vom Bundes­verband Lohn­steuerhilfe­vereine in Berlin. Die Abfindung wird steuerlich dem Kalender­jahr zugeordnet, in dem die Zahlung auf dem Konto eingegangen ist.

Steuervorteile bei Abfindungszahlungen nutzen

„Zwar muss der Arbeit­nehmer die Abfindung im Jahr der Auszahlung als Einkommen voll versteuern, jedoch nicht mit dem üblichen Steuersatz“, sagt Bauer. „Durch die Anwendung der so genannten Fünftel­regelung können Abfindungen ermäßigt besteuert werden.“

Wichtig: Damit Arbeit­nehmer von der Fünftel­regelung profitieren, muss die Abfindung auf einen Schlag, das heißt innerhalb eines Kalender­jahres gezahlt werden. Wird die Abfindung in Teil­beträgen über mehrere Kalender­jahre verteilt, ist die ermäßigte Besteuerung in der Regel nicht anwendbar.

Abfindung im Folgejahr zahlen

Je nach Einkommens­verhältnissen kann eine Verschiebung der kompletten Abfindungs­zahlung in das Folgejahr steuerliche Vorteile bringen. Bedeutsam wird das, wenn die Einkünfte infolge von vorübergehender Arbeits­losig­keit im kommenden Jahr geringer ausfallen und der Betroffene Lohnersatz­leistungen bezieht.

In diesen Fällen führt die Progression der Einkommens­besteuerung oft zu einer niedrigeren Gesamt­steuer­belastung der Abfindung, wenn diese erst in dem Kalender­jahr ausgezahlt wird, in dem der Arbeit­nehmer nur Lohnersatz­leistungen erhält. Weitere Voraussetzung ist, dass die Gesamt­einnahmen einschließlich der Lohnersatz­leistungen und der Abfindung höher ausfallen als die Einnahmen im Vorjahr.

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BFH erlaubt Steuergestaltung

Eine steuerliche Gestaltung des Zuflusszeit­punktes ist nach Auffassung des Bundes­finanz­hofs (BFH) erlaubt. Wird zwischen Arbeitgeber und Arbeit­nehmer vereinbart, dass die Fälligkeit der Abfindungs­zahlung in das Folgejahr hinaus­geschoben wird, ist dies rechtlich möglich. Zumindest solange die ursprünglich vereinbarte Fälligkeit noch nicht eingetreten ist.

Daher sollten sich Arbeit­nehmer, die eine Abfindungs­zahlung am Jahresende erwarten, rechtzeitig Gedanken darüber machen, den Auszahlungs­zeitpunkt in das Folgejahr zu verschieben, rät Bauer.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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