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Steuerrecht | 27.07.2022

Steuer­erklärung

Steuern sparen: Jetzt Überblick zu allen Ausgaben verschaffen

Drei Möglichkeiten, um bei der Steuer­erklärung zu profitieren

Es gibt einige Pauschalen, die das Finanzamt automatisch von der Steuerlast abzieht. Doch oft lohnt es sich, Ausgaben zu bündeln - drei Beispiele, wie Sie steuerlich noch mehr profitieren können.

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Wer Steuern sparen will, sollte sich zunächst eine Übersicht über alle bereits getätigten Ausgaben in diesem Jahr verschaffen. Dazu rät die Bundes­steuer­berater­kammer. Denn unter Umständen kann es sich lohnen, bestimmte Anschaffungen noch für die zweite Jahres­hälfte einzuplanen - damit man die Ausgaben in der Steuer­erklärung 2022 geltend machen kann. Manchmal ist es aber auch sinnvoller, Ausgaben ins kommende Jahr zu verschieben. Drei Möglichkeiten, um bei der Steuer­erklärung zu profitieren:

Beispiel 1: Ausgaben für den Beruf

Das Finanzamt berücksichtigt Werbungs­kosten - also Ausgaben für den Beruf. Die Pauschale dafür wurde 2022 erhöht und liegt nun bei 1200 Euro. Der Fiskus zieht sie automatisch von der Lohnsteuer ab.

Haben Arbeit­nehmer aber in einem Jahr insgesamt mehr für berufliche Anschaffungen ausgegeben, können sie die Kosten einzeln in ihrer Steuer­erklärung geltend machen. Und so steuerlich mehr profitieren.

Liegen die bisherigen beruflichen Ausgaben knapp unter der Pauschale, kann es sich also lohnen, noch in diesem Jahr etwa einen Laptop oder Berufs­kleidung an­zuschaffen oder eine Fortbildung selbst zu bezahlen.

Beispiel 2: Ausgaben für Handwerker

Wer im Privat­haushalt Handwerker beauftragt, kann 20 Prozent der Arbeits-, Fahrt- und Maschinen­kosten direkt absetzen. Das ist bis zu einer Höchstg­renze von 6000 Euro jährlich möglich. So kann man seine Steuerlast um bis zu 1200 Euro pro Jahr senken.

Voraussetzung: Der Handwerks­betrieb muss ordnungs­gemäß eine Rechnung erstellen - darin müssen etwa die Lohnkosten genau aufgeschlüsselt werden. Zudem muss der Auftrag­geber den Betrag per Über­weisung bezahlen. Bar­zahlungen gegen Quittung erkennt das Finanzamt nicht an.

Da das Finanzamt insgesamt nur bis zu 20 Prozent direkt bei der zu zahlenden Einkommen­steuer anrechnet, kann es sinnvoll sein, Arbeiten am Haus oder in der Wohnung auf mehrere Jahre zu verteilen. So kann man Steuer­vorteile trotz Höchstg­renze effizient nutzen.

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Beispiel 3: Ausgaben für die Gesundheit

Ausgaben für eine Brille, für einen Zahnersatz oder etwa für eine Kinder­wunsch­behandlung berücksichtigt der Fiskus als außergewöhnliche Belastungen. Das gilt jedoch nur, wenn die Kosten die sogenannte zumutbare Belastungs­grenze überschreiten.

Diese Grenze wird nach einem individuellen Prozentsatz ermittelt - dieser hängt unter anderem vom Gesamt­betrag der Einkünfte und der Anzahl der Kinder ab. Für einen kinderlosen Arbeit­nehmer mit Einkünften von 30.000 Euro liegt die zumutbare Belastung laut Bundes­steuer­berater­kammer beispiels­weise bei 1646 Euro.

Überschreiten die Ausgaben für die Gesundheit im laufenden Jahr bereits diese individuelle Zumutbarkeits­grenze, kann es steuerlich sinnvoll sein, weitere Anschaffungen einzuplanen. Dann kann man etwa eine bald benötigte Brille noch in diesem Jahr kaufen.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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