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Steuerrecht | 06.02.2020

Einkommen­steuer­erklärung

Steuern sparen durch Kosten für Handwerker und Co.

Haushaltsnahe Dienst­leistungen und Handwerker­kosten können steuerlich geltend gemacht werden

An den Kosten für haushaltsnahe Dienst­leistungen und Handwerker­leistungen können Mieter das Finanzamt beteiligen. In beiden Fällen können jeweils 20 Prozent der Kosten in der Einkommen­steuer­erklärung geltend gemacht werden, erklärt der Deutsche Mieterbund (DMB). Der Steuerbonus für haushaltsnahe Dienst­leistungen ist allerdings auf 4.000 Euro pro Jahr und für Handwerker­leistungen auf 1.200 Euro im Jahr pro Haushalt begrenzt.

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Die Steuer­ermäßigung kommt in Betracht, wenn der Mieter selbst Arbeit- oder Auftrag­geber ist. Kosten für eine Putzhilfe, für Handwerker, die mit Renovierungs­arbeiten, der Verlegung eines Parkett- oder Teppich­bodens oder der Montage einer Einbau­küche beauftragt wurden, können abgezogen werden.

Betriebskosten des Vermieters sind absetzbar

Mieter können aber auch Kosten für Arbeiten von der Steuer abziehen, die ihnen ihr Vermieter als Betriebs­kosten in Rechnung stellt. Zu den steuerlich abzugs­fähigen Handwerker­leistungen gehören dann zum Beispiel Wartungs­kosten für Heizung oder Aufzug, die Legionellen­prüfung oder die Schornstein­fegerkosten.

Betriebs­kosten für Hausmeister, Winter­dienst, Haus­reinigung, Garten­pflege oder Ungeziefer­bekämpfung können als haushaltsnahe Dienst­leistungen von der Steuer­schuld abgezogen werden.

Arbeitskosten können angesetzt werden - Materialkosten nicht

Bei der Steuer­erklärung dürfen immer nur die Arbeits­kosten einschließlich der in Rechnung gestellten Maschinen- und Fahrtkosten sowie die Verbrauchs­mittel - wie zum Beispiel Putzmittel, Streugut oder Dünger - angesetzt werden, nicht aber sonstige Material­kosten.

Zuordnung der einzelnen Kosten muss Gewährleistet sein

Der Vermieter muss in der Betriebs­kosten­abrechnung oder in einer gesonderten Bescheinigung die einzelnen Kostenarten so aufführen, dass sie den jeweiligen Dienst- oder Handwerker­leistungen zuzuordnen sind, so der Mieterbund. Außerdem müssen die jeweiligen Personal- und Material­kosten getrennt aufgeführt werden.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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