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Steuerrecht | 07.12.2018

Spenden

Steuern sparen mit Spenden: Wann Spenden steuerlich absetzbar sind

Finanzamt belohnt Einsatz für die gute Sache

Alle Jahre wieder flattern gerade in den Wochen vor Weihnachten viele Spenden­aufrufe ins Haus. Wer dann gibt, bekommt auch etwas zurück - denn das Finanzamt belohnt den Einsatz für die gute Sache. Man muss nur wissen, was steuerlich absetzbar ist - und wie das funktioniert.

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Hilfs­bereitschaft ist ein gutes Geschäft. Im Jahr 2018 gaben die Bundes­bürger nach Angaben des Deutschen Spenden­rates allein bis Ende September etwa 3,3 Milliarden Euro an gemeinnützige Organisationen und Kirchen ab. Bis Ende des Jahres wird die Summe Schätzungen zufolge noch auf bis zu 5,5 Milliarden Euro anwachsen. Das Gute dabei: Spender bekommen meist etwas zurück. Allerdings hat das Finanzamt klare Regeln für die Anerkennung von Spenden, wie Uwe Rauhöft vom Bundes­verband Lohn­steuerhilfe­vereine (BVL) erläutert.

Wann kann ich meine Spende steuerlich absetzen?

Voraussetzung für den Sonder­ausgaben­abzug ist zum einen, dass die Spende oder der Mitglieds­beitrag der Förderung­steuer­begünstigter Zwecke dient. Zum anderen muss die Zuwendung an begünstigte Organisationen erfolgen. Das sind juristische Personen des öffentlichen Rechts wie Kommunen oder eine Volks­hochschule oder privat­rechtliche Organisationen, die aufgrund ihrer gemeinnützigen, mild­tätigen oder kirchlichen Tätigkeit selbst steuer­befreit sind. Im Übrigen sind nicht nur Geld-, sondern auch Sachspenden begünstigt, beispiels­weise Kleidung.

Gibt es eine Höchstgrenze, bis zu der Spenden anerkannt werden?

Spenden können bis zu 20 Prozent des Gesamt­betrages der Einkünfte als Sonder­ausgaben abgezogen werden. Wird diese Grenze überschritten, kann der über­steigende Betrag im Folgejahr bis zum Höchstb­etrag steuer­mindernd abgesetzt werden. Wird auch für das Folgejahr die Grenze überschritten, wiederholt sich das Ganze im jeweils nächsten Jahr. Die nicht ausgeschöpften, vorzutragenden Beträge werden vom Finanzamt gesondert fest­gestellt.

Worauf muss ich generell achten?

Für die Spende muss es einen Nachweis geben, eine sogenannte Zuwendungs­bestätigung. Diese muss Angaben zum Spender und zum Empfänger enthalten - unter anderem Name und Adresse. Bei Spenden bis zu 200 Euro genügt ein Einzahlungs­beleg oder die Buchungs­bestätigung des Kredit­instituts. Auch hier muss die Bestätigung aber entsprechende Angaben zum Spender und Spenden­empfänger enthalten. Eine Ausnahme sind Katastrophen­fälle: Hier gilt der vereinfachte Nachweis auch für höhere Beträge, wenn die Einzahlung auf bestimmte Bankkonten erfolgt. Es gibt noch eine Neuerung: Ab der Steuer­erklärung für das Jahr 2017 muss die Spenden­bescheinigung nicht mehr der Steuer­erklärung beigefügt werden. Allerdings ist die Bescheinigung nach Erhalt des Steuer­bescheides noch ein Jahr lang aufzubewahren.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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