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Steuerrecht | 17.11.2021

Anträge und Mitteilungen

Steuerrecht: Frei­beträge lassen sich jetzt auch online eintragen

Antrag per Brief nicht mehr erforderlich

Werbungs­kosten­freibeträge mussten beim Finanzamt bisher schriftlich auf Papier beantragt werden. Das ist jetzt anders: Erstmalig können die Anträge dem Finanzamt auch elektronisch übermittelt werden.

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Viele Arbeit­nehmer können Frei­beträge beim Finanzamt beantragen, damit ihr Arbeitgeber mit jeder Abrechnung weniger Lohn- oder Einkommen­steuer für sie zahlt. Das gilt zum Beispiel für Arbeit­nehmer mit langen Wegen zur Arbeit. Der für den Antrag bisher nötige Brief ans Finanzamt ist aber nicht mehr erforderlich:

Antragstellung kann nun auch elektronisch erfolgen

„Erstmalig können Anträge oder Mitteilungen von Arbeit­nehmern an das Finanzamt bundesweit über das Online-Portal „Mein Elster“ gestellt werden“, sagt Daniela Karbe-Geßler vom Bund der Steuer­zahler.

Monatliche Steuerlast mindern

Frei­beträge zum Beispiel für hohe Werbungs­kosten wirken sich auf die monatliche Lohnsteuer aus. Sie wird so bereits mit dem monatlichen Gehalt gemindert. Der Arbeit­nehmer muss also nicht bis zur Abgabe der Einkommen­steuer­erklärung auf eine mögliche Steuer­erstattung warten.

Verheiratete Arbeit­nehmerinnen und Arbeit­nehmer können zudem ihre Lohnsteuer­klasse wechseln. Auch hierfür entfallen nun das Ausdrucken des Antrags und der Weg zur Post. Statt auf Papier können Anträge auf Steuer­klassen­wechsel, Lohn­steuer-Ermäßigung, die Erklärung zum dauernden Getrennt­leben oder zur Wieder­aufnahme der ehelichen oder lebens­partnerschaftlichen Gemein­schaft elektronisch gesendet werden.

Steuerzahler sollten Benutzerkonto anlegen

„Wer einen digitalen Antrag an sein Finanzamt stellen möchte, sollte sich bei „Mein Elster“ einmalig registrieren und ein Benutzer­konto anlegen“, empfiehlt Karbe-Geßler. Nach dem Registrierungs­vorgang, der etwa eine Woche dauert, kann jeder Arbeit­nehmer bequem von zu Hause aus an das zuständige Finanzamt Anträge und Mitteilungen übermitteln.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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