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Steuerrecht | 16.01.2018

E-Bikes

Steuertipp: E-Bikes können steuerlich als motor­betriebene Fahrzeuge gelten

Dies gilt jedoch nur für E-Bikes mit einer Höchst­geschwindigkeit von mehr als 25 Kilometern pro Stunde

Vor allem in Städten sind immer mehr Menschen auf E-Bikes unterwegs. Oft werden die Räder auch beruflich genutzt. Vorteil für Arbeit­nehmer: Wer sein eigenes E-Bike im Job nutzt, kann steuerlich unter Umständen profitieren.

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E-Bikes gelten steuerlich in bestimmten Fällen als motor­betriebene Fahrzeuge. Darauf macht der Bundes­verband der Lohn­steuerhilfe­vereine (BDL) aufmerksam. Die Voraussetzung: Der Motor kann Geschwindigkeiten von über 25 Kilometern pro Stunde unterstützen und das E-Bike unterliegt einer Kennzeichen- und Versicherungs­pflicht. Der Vorteil für Arbeit­nehmer: Wer beruflich mit dem eigenen E-Bike unterwegs ist, kann hierfür eine steuerfreie Erstattung vom Arbeitgeber erhalten.

Im Job genutzte E-Bikes sind steuerlich absetzbar

Ein Arbeit­nehmer kann in diesem Fall von seinem Chef pro gefahrenen Kilometer bei Auswärts­tätigkeiten eine Pauschale von 20 Cent steuerfrei erhalten. Das ist dieselbe Pauschale, die in diesem Fall auch für Motorräder oder Motorroller gezahlt wird. Wer seinen eigenen Pkw nutzt, kann sich bis zu 30 Cent je gefahrenen Kilometer steuerfrei auszahlen lassen. „Ist der Arbeitgeber nicht bereit, die Pauschale zu bezahlen, kann der Arbeit­nehmer diesen Betrag als Werbungs­kosten ist seiner Einkommen­steuer­erklärung geltend machen“, erläutert BDL-Geschäfts­führer Erich Nöll.

Wichtig zu beachten:

Weder eine steuerfreie Erstattung vom Arbeitgeber noch ein Ansatz als Werbungs­kosten in der Einkommen­steuer­erklärung ist möglich, wenn ein normales Fahrrad oder ein E-Bike verwendet wird, das nur Geschwindigkeiten von bis zu 25 Kilometern in der Stunde unterstützt.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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