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Steuerrecht | 15.11.2017

Steuererklärung

Steuertipps zum Jahresende: Das sollten Steuer­zahler bis zum 31.12. erledigen

Acht-Tipps zum Sparen von Steuern

Zum Jahresende kann es hektisch werden. Gemeint ist aber nicht der Einkaufs­stress vor Weihnachten. Stattdessen gilt es bis Ende Dezember Frei­beträge auszuschöpfen, Belege zu sammeln oder Bescheinigungen zu bestellen. Das kann eine Menge Geld sparen.

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Der Countdown läuft: Nicht mehr lange, und das neue Jahr beginnt. Bis dahin können Steuer­zahler noch einiges für ihren Geldbeutel tun. Wer bis zum 31. Dezember seine Unterlagen ordnet, die richtigen Bescheinigungen besorgt und wichtige Anträge stellt, kann Geld sparen. Acht Tipps im Überblick:

Ausgaben vorverlegen

Wer absehen kann, dass er 2018 niedrigere Einkünfte hat, kann Ausgaben vorziehen. Dies kann sinnvoll sein, wenn Steuer­zahler zu Beginn des Jahres 2018 in Rente gehen oder die Elternzeit ansteht, erklärt der Bund der Steuer­zahler in Berlin.

Wird 2018 keine oder nur noch wenig Einkommen­steuer gezahlt, können die Ausgaben unter Umständen nicht mehr steuer­mindernd genutzt werden. Wer aber entsprechende Ausgaben ins Jahr 2017 vorzieht, kann diese noch bei der Steuer­erklärung 2017 ansetzen und so die Steuerlast drücken. Infrage kommen hier Werbungs­kosten, zum Beispiel der Kauf von Fach­büchern.

Zulagen für die Riester-Rente sichern

Riester-Sparer bekommen staatliche Zulagen, allerdings nur auf Antrag. Darauf weist die Deutsche Renten­versicherung Bund hin. Bis zu zwei Jahre rückwirkend kann ein Antrag beim Anbieter des Riester-Vertrags eingereicht werden. Danach verfällt der Anspruch. Die Zulagen für das Jahr 2015 können also noch bis zum 31. Dezember 2017 gesichert werden. Einfacher geht es, wenn der Anbieter mit einem Dauer­zulagen­antrag bevollmächtigt wird, die Zulagen zu beantragen. Riester-Sparer müssen dann nur bedenken, dem Anbieter Änderungen der Einkommens- und Lebens­ver­hältnisse mitzuteilen, etwa die Geburt eines Kindes.

Heiraten bis zum 31. Dezember

Wer bald das Ja-Wort vor dem Standesamt plant, kann dies auch noch bis Jahresende erledigen. Das kann sich lohnen, weil frisch verheiratete in ihrer Steuer­erklärung für das Jahr 2017 das Ehegatten­splitting beantragen können. Haben die Eheleute unterschiedlich hohe Einkünfte, kann es zu einer Steuer­erstattung kommen, erklärt der Steuer­zahler­bund. Wer 2018 zum Standesamt geht, bekommt das Splitting dann auch erst für 2018.

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Lohnsteuerklassen überprüfen

Wer schon länger verheiratet ist, sollte zum Jahres­wechsel überprüfen, ob die Lohnsteuer­klassen noch optimal passen. Verändert sich im kommenden Jahr zum Beispiel durch eine Gehalts­erhöhung das Verhältnis der Einnahmen, kann der Wechsel in eine andere Steuer­klassen­kombination sinnvoll sein. Ehepaare haben die Wahl zwischen der Steuer­klassen­kombination III/V, V/III, IV/IV und dem Faktor­verfahren. Die Steuer­klasse IV/IV wird häufig bei annähernd gleichem Einkommen der Partner gewählt, die Kombination von III und V bei unterschiedlicher Einkommens­verteilung. Mit dem Faktor­verfahren kann die voraus­sichtliche Steuer­schuld sehr genau ermittelt werden. Wer eine Steuer­klassen­kombination mit III und V oder das Faktor­verfahren wählt, muss in jedem Fall eine Einkommen­steuer­erklärung abgeben.

Kindergeldanträge stellen

Ab 2018 wird das Kindergeld nur noch rückwirkend für sechs Monate ausgezahlt, erklärt der Steuer­zahler­bund. Bisher konnte es nachträglich für maximal vier Jahre zur Auszahlung kommen. Die Neuregelung gilt für alle Anträge, die nach dem 31. Dezember 2017 bei der Familien­kasse eingehen, so der Bund der Steuer­zahler. Eltern sollten also vor dem Jahres­wechsel prüfen, ob sie rückwirkend Anspruch auf Kindergeld haben. Dies kann beispiels­weise bei voll­jährigen Kindern bis zum 25. Lebensjahr der Fall sein, wenn diese ein Studium oder eine Ausbildung aufgenommen hatten und ihre Eltern für diesen Zeitraum bisher kein Kindergeld geltend gemacht haben.

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Freibeträge für 2018 eintragen lassen

Mit einem Freibetrag können sich Arbeit­nehmer ein höheres monatliches Nettogehalt sichern. Sinnvoll ist das, wenn Beschäftigte einen langen Arbeitsweg oder Mehr­aufwendungen für eine doppelte Haushalts­führung haben. Wer bis zum Jahresende einen Antrag stellt, profitiert gleich ab Januar. Für den Antrag muss ein amtliches Formular genutzt werden, erklärt der Steuer­zahler­bund. Die Formulare für 2018 stehen beim Finanzamt zur Verfügung oder können im Internet herunter­geladen werden (https://www.formulare-bfinv.de/). Wichtig: Wer entsprechende Frei­beträge erhält, muss in jedem Fall eine Einkommen­steuer­erklärung abgeben.

Frist für Steuererklärung verlängern

Wer zur Abgabe einer Einkommen­steuer­erklärung verpflichtet ist und die Unterlagen bisher noch nicht eingereicht hat, kann die Abgabefrist verlängern. Der Trick: Wer einen Steuer­berater, Rechtsanwalt oder einen Lohnsteuer­hilfe­verein beauftragt, kann die Erklärung für das Jahr 2016 bis spätestens 31. Dezember 2017 abgeben. Darauf macht die Lohnsteuer­hilfe Bayern (Lohi) aufmerksam. Bei Überschreiten der Abgabefrist können Verspätungs­zuschläge festgesetzt werden.

Verluste bescheinigen lassen

Anleger können sich von den Banken die Verluste bescheinigen lassen. Sinnvoll ist dies für alle, die bei verschiedenen Banken Depots unterhalten. So können Verluste aus einem Depot in der Einkommen­steuer­erklärung mit Einnahmen aus anderen Depots verrechnet werden.

Die Verlust­bescheinigung muss aber spätestens bis zum 15. Dezember 2017 beantragt werden, erklärt der Steuer­zahler­bund. Verpasst der Anleger die Frist, gehen die Verluste nicht verloren. Sie werden von der depot­führenden Bank automatisch mit künftigen Gewinnen verrechnet.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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