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Steuerrecht | 01.06.2021

Sonder­abschreibung

Steuer­vorteil für Bau von Miet­wohnungen nutzen

Bauantrag muss vor dem 1.1.2022 gestellt werden

Bezahlbarer Wohnraum ist mancherorts knapp. Um Investitions­anreize zu schaffen, gibt es eine zusätzliche Sonder­abschreibungs­möglichkeit - die sogenannte Paragraf-7b-Abschreibung. Doch die läuft bald aus.

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Vermieter können für neu gebaute Wohnungen im Jahr der Anschaffung oder Herstellung und in den folgenden drei Jahren Sonder­ab­schreibungen in Anspruch nehmen. Gewährt werden jährlich bis zu 5 Prozent der Anschaffungs- oder Herstellungs­kosten zusätzlich zur normalen Abschreibung, erklärt Erich Nöll vom Bundes­verband Lohn­steuerhilfe­vereine (BVL).

Voraussetzungen für die Sonderabschreibung

So können innerhalb von vier Jahren insgesamt bis zu 28 Prozent der Anschaffungs- oder Herstellungs­kosten der Wohnung steuerlich wirksam werden. Gefördert werden dabei nicht nur Wohnungen im Zusammenhang mit dem Neubau von Gebäuden, sondern auch die Schaffung neuer Wohnungen in bestehenden Gebäuden - etwa ein Dachgeschoss­ausbau oder die Umwidmung von Fabrik­gebäuden in Wohnungen.

Antrag rechtzeitig stellen

Die Sonder­abschreibung setzt aber voraus, dass der Bauantrag für die neue Wohnung vor dem 01.01.2022 gestellt wird. Bauanträge können nur von vorlage­berechtigten Architekten und Bau­ingenieuren gestellt werden. „Vermieter, die planen in bestehenden Gebäuden neue Wohnungen zu schaffen oder gänzlich neue Wohn­gebäude zu errichten, müssen sich deshalb sputen, wenn sie mit der Sonder­abschreibung kalkulieren, denn die Stellung eines Bauantrags braucht seine Zeit“, so Nöll.

Hinzu kommt, dass auch Architekten und Bau­ingenieure vielfach im Homeoffice sind und einige Prozesse daher generell etwas länger dauern. Außerdem nutzen viele Eigen­heim­besitzer das wegen der Reise­beschränkungen gesparte Urlaubsgeld für Um- und Anbauten an ihren Häusern, sodass viele Architekten und Ingenieure kaum mehr Kapazitäten haben. Ist kein Bauantrag erforderlich, muss die Bauanzeige bis zu diesem Stichtag erfolgen. Die kann vom Steuer­pflichtigen selbst vorgenommen werden.

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Gefördert wird bezahlbarer Wohnraum

Zu beachten ist außerdem, dass die Sonder­abschreibungs­möglichkeit nur für maximal 2000 Euro je Quadrat­meter Wohnfläche anwendbar ist und generell ausgeschlossen ist, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungs­kosten je Quadrat­meter Wohnfläche einen Betrag von 3000 Euro übersteigen. „Diese Begrenzungen wurden eingefügt, weil keine Luxus­wohnungen, sondern bezahlbarer Wohnraum steuerlich gefördert werden soll“, erklärt Nöll.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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