wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Datenschutzrecht | 24.04.2018

EU-Datenschutz­grund­verordnung

Stichtag 25. Mai 2018:Was Selbstständige über die neue Daten­schutz­verordnung wissen müssen

Die neuen Datenschutz-Regeln und wichtige Tipps dazu im Überblick

Die Abkürzung ist unhandlich, die Inhalte unübersichtlich: Die neue EU-Datenschutz­grund­verordnung sorgt nicht nur wegen ihres Namens für Verwirrung. Für Selbstständige bedeutet das neue Gesetz zwar etwas Arbeit - vor allem dürfen sie sich aber nicht verunsichern lassen.

Werbung

Spätestens bis zum 25. Mai müssen Selbstständige ihre Haus­aufgaben in Sachen Datenschutz erledigen. Denn dann tritt endgültig die neue EU-Datenschutz­grund­verordnung (DSGVO) in Kraft, mit Auswirkungen nicht nur auf große Unternehmen. Auch Frei­berufler oder Gewerbe­treibende sind davon betroffen - zumindest, wenn sie Kundendaten sammeln und speichern. Und das tun vom Grafik-Designer bis zum Fliesen­leger fast alle.

Nicht in Panik verfallen

Gerade für Kleinst­unternehmer ist vielleicht der wichtigste Ratschlag: Nicht in Panik verfallen. Denn viele Änderungen der DSGVO, die jetzt diskutiert werden, betreffen sie gar nicht: Einen Daten­schutz­beauftragten braucht zum Beispiel nur jedes Unternehmen, in dem zehn oder mehr Mitarbeiter ständig mit Kundendaten zu tun haben. „Im Kern ist da wirklich sehr wenig neu, gerade für kleine Betriebe“, sagt Markus Peifer vom Zentral­verband des Deutschen Handwerks (ZDH). Allerdings sagt der Datenschutz­experte auch: „Das heißt aber nicht, dass die Betriebe sich einfach zurück­lehnen können. Jeder Betrieb muss schon genau prüfen, welche Pflichten für ihn relevant sind und welche nicht.“

Kunden informieren

Kümmern müssen sich Selbstständige vor allem um die sogenannte Informations­pflicht. Anders gesagt: Jeder Kunde hat das Recht darauf, zu erfahren, was jemand über ihn weiß und was mit diesen Informationen passiert. Markus Peifer rät seinen Verbands­mitgliedern daher, proaktiv zu informieren - mit einem Standard­schreiben, das Kunden zum Beispiel zusammen mit der Auftrags­bestätigung erhalten. Personen­bezogene Daten sind dabei fast alle Infos, vom Namen über die Adresse bis zur Handynummer. Und etwa bei Handwerkern, die Bäder sanieren, kann sogar die Größe des Kunden-Badezimmers zu diesen Daten gehören.

Daten sichern

Da es den Informations­anspruch gibt, müssen auch

Selbstständige und Klein­betriebe Kundendaten sauber ablegen. „Es braucht da eine gewisse Ordnung, damit ich mir im Zweifel einen Überblick verschaffen kann“, sagt Manteo Eisenlohr, Fachanwalt für Arbeits­recht und Datenschutz-Experte. Zudem müssen die Daten vor Hackern und anderen Langfingern geschützt sein. Wirklich neu ist das zwar nicht - geht etwas schief, sind die Bußgelder nach der DSGVO aber teils deutlich höher als bisher.

Werbung

An Mitarbeiter denken

Was für Kunden gilt, gilt im Wesentlichen auch für Angestellte. Auch die dürfen mit der DSGVO erfahren, was ihr Arbeitgeber über sie speichert. Und das ist oft deutlich umfassender als bei Kunden. Ein Beispiel dafür sind die Tankbelege beim Dienstwagen, so Rechtsanwalt Manteo Eisenlohr: „Damit können Sie im Prinzip ein Bewegungs­profil Ihrer Mitarbeiter erstellen.“ Wichtig ist das, weil die DSGVO einen „risiko­basierten Ansatz“ verfolgt, wie Markus Peifer erklärt. Grob heißt das: Je sensibler die Information, desto sorgfältiger muss der Umgang damit sein.

Löschen, wenn es sein muss:

Gesammelt und gespeichert werden dürfen Daten nach der DSGVO nur noch, wenn es nötig ist. Braucht jemand die Daten nicht mehr, muss er sie löschen. Bis es wirklich soweit ist, kann aber einige Zeit vergehen. Gewerbe­treibende müssen Kunden- und Auftrags­daten zum Beispiel für die Gewähr­leistung und die Steuer aufbewahren. Was der Arbeitgeber wie lange aufbewahren darf, ist auch nach den neuen Regeln nicht immer klar. Wie ist es zum Beispiel mit Krank­schreibungen? „Da wird man jetzt die Rechtsprechung abwarten müssen“, sagt Rechtsanwalt Eisenlohr.

Nicht verunsichern lassen

Alle müssen sich kümmern, Hexerei ist die Umsetzung der DSGVO für Klein­unternehmer aber nicht - da sind sich die Experten einig. Trotzdem bekommen Selbstständige gerade viel Post, die anderes behauptet: „Da wird viel mit Angst gearbeitet“, sagt Markus Peifer. „Es gibt natürlich nicht wenige, die einen neuen Beratungs­markt wittern.“

Werbung

Nicht auf Abzocker reinfallen

Mittel­seriöse Berater sind das eine, richtige Abzocker das andere. Denn rund um neue Regelungen wie die DSGVO gibt es oft Trittbrett­fahrer, die nach echten oder vermeintlichen Rechts­verstößen fahnden und dann teure Anwaltspost schicken. „Ich glaube aber eher nicht, dass das diesmal auch passiert“, sagt Markus Peifer. Dafür sei es nur anhand einer Webseite und ohne weitere Kenntnisse über den Betrieb zu schwierig, Verstöße aufzustöbern. Sollte es doch passieren, gilt auch hier: Ruhe bewahren, eventuell Hilfe holen - aber auf keinen Fall sofort Geld überweisen.

Quelle: dpa/DAWR/ab
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 5 (max. 5)  -  1 Abstimmungsergebnis Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#5328

Rechtsanwalt Prof. Dr. Marco Rogert

Abgas­skandal

Hamburg gibt den Startschuss für erstes Diesel-Fahrverbot

RechtsanwaltProf. Dr. Marco Rogert

[25.05.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie in der rechtlichen Aufarbeitung des Diesel­abgas­skandals führende Düsseldorfer Anwalts­kanzlei Rogert & Ulbrich hatte bereits vor mehr als einem Jahr mitgeteilt, dass Fahrverbote für Deutschland kommen werden, da der Gesundheit der Bevölkerung Vorrang vor dem Eigentum Einzelner einzuräumen ist.

Rechtsanwalt Philipp Neumann

Betrugs­verdacht

Staats­anwaltschaft eingeschaltet: Der P&R fehlen 1 Mio. Container

RechtsanwaltPhilipp Neumann

[24.05.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie P&R Gesellschaften haben weniger Container im Bestand, als an Anleger verkauft worden sind. Dies haben Ermittlungen der vorläufigen Insolvenz­verwalter ergeben. Danach sind etwa 1,6 Mio. Container an Anleger veräußert worden. Der aktuelle Bestand an Container beträgt jedoch lediglich ca. 0,6 Mio. Stück. Mithin fehlen eine Million Container.

Rechtsanwalt Robert Binder

Branchen­buch­abzocke

Bürger-Info-Folder „Energie/Gesundheit/Umwelt“: Ottenbacher Verlags GmbH storniert Anzeigen­vertrag

RechtsanwaltRobert Binder

[23.05.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie Ottenbacher Verlags GmbH storniert den Vertrag über eine Werbe­anzeige im Bürger-Info-Folder.

Rechtsanwalt Guido Lenné

Insolvenz

Verdacht auf Betrug: P&R-Insolvenz wird zum Kriminal­fall

RechtsanwaltGuido Lenné

[22.05.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternNach der Insolvenz des Container-Vermieters P&R im März steht laut neuesten Erkenntnissen nun auch ein Betrugs­verdacht im Raum.

Rechtsanwalt Philipp Neumann

Abgas­skandal

Manipulation auch bei Audi: Modelle A6 und A7 betroffen

RechtsanwaltPhilipp Neumann

[18.05.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternNach Presse­berichten sind die aktuellen Modelle Audi A 6 und Audi A7 (Abgasnorm EURO 6) ebenso in der Abgas­reinigung manipuliert.

Rechtsanwalt Dr. Peter Meides

Fürsorgepflicht

Fürsorge­pflicht­verletzung: Mangelnde Fürsorgepflicht des Arbeit­gebers und ihre Konsequenzen

RechtsanwaltDr. Peter Meides

[17.05.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDass Arbeitgeber gegenüber Arbeit­nehmern eine Fürsorgepflicht haben, und zwar als juristische und nicht nur als moralische Verpflichtung, war vor kurzem Thema eines Blog­beitrags: „Fürsorge für Arbeit­nehmer ist Arbeitgeber­pflicht“. Doch was passiert, wenn den Arbeitgeber mangelnde Fürsorge trifft? Diese hat schließlich ganz konkrete Auswirkungen. Verstöße haben ebenso konkrete Folgen.

Rechtsanwalt Robert Binder

Branchen­buch­abzocke

„Kreis-Stadt­informations­karten“: Vorsicht bei Anzeigen­aufträgen der Stadt Media Verlag GmbH

RechtsanwaltRobert Binder

[16.05.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie Stadt Media Verlag GmbH vertreibt nach eigenen Angaben „Kreis-Stadt­informations­karten“. Dabei handelt es sich wohl um eine Werbe­broschüre, die an Behörden, Handel und Handwerk ausgeliefert werden soll. Inhalt der „Kreis Stadt­informations­karten“ sollen Anzeigen von Gewerbe­treibenden und Frei­beruflern sein.

Rechtsanwalt Peter Hahn

Immobiliar­darlehens­vertrag

Auch Nachbelehrung fehlerhaft: Haspa zur Rück­abwicklung eines Darlehens­vertrags vom 12.08.2010 verurteilt

RechtsanwaltPeter Hahn

[15.05.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDas Landgericht Hamburg hat mit Urteil vom 23. April 2018 - 318 O 341/17 - die Hamburger Sparkasse AG zur Rück­abwicklung eines Immobiliar­darlehens­vertrages vom 06./12. August 2010 über 175.000 Euro verurteilt.

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d5328
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!