wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Erbrecht | 18.09.2019

Wohltaten im Testament

Stiften oder Fördern: Das Erbe für den guten Zweck

Wer gemeinnützig vererben möchte, braucht ein Testament

Wer mit seinem Vermögen nach dem Tode noch etwas Gutes tun möchte, sollte ein Testament aufsetzen. So können Erblasser sicher­stellen, dass ihr Wille auch umgesetzt wird.

Werbung

Wer mit seinem Erbe Gutes tun möchte, kann dies im Testament festhalten, erklärt Wolfgang Stückemann, Fachanwalt für Erbrecht in Lemgo. „Dies geht vor einem Notar oder im privat­schriftlichen Testament.“ Letzteres muss handschriftlich verfasst und datiert werden, damit es gültig ist.

Vermachen und Vererben sind zweierlei

Experten können dabei helfen, denn Erblasser müssen bei den Formulierungen aufpassen: So sind etwa Vererben und Vermachen nicht das Gleiche. „Der Erbe wird automatisch Rechts­nachfolger und übernimmt alle Rechte und Pflichten“, sagt Paul Grötsch, Geschäfts­führer des Deutschen Forums für Erbrecht. Er muss sich also auch um die Abwicklung des Nachlasses kümmern - unter Umständen mit großem Aufwand.

Ein Vermächtnisn­ehmer hat dagegen einen Anspruch gegenüber dem Erben. Dieser muss ihm je nach Willen des Verstorbenen entweder einen Anteil des Nachlasses oder einen bestimmten Gegenstand oder Betrag aushändigen. Ein Wohltäter kann zum Beispiel festlegen, dass sein Erbe einer gemeinnützigen Einrichtung eine bestimmte Summe auszahlen muss.

Die Familie kann nicht ausgeschlossen werden

Ganz frei ist der Erblasser dabei aber nicht: Ein Teil des Nachlasses ist für Angehörige vorgesehen. „Selbst wenn ein enges Familien­mitglied wie Kinder, der Ehepartner oder unter Umständen die Eltern enterbt wurde, hat es Anspruch auf die Auszahlung eines Pflicht­teils“, erklärt Paul Grötsch, Geschäfts­führer des Deutschen Forums für Erbrecht. Dieser ist halb so groß wie der Wert des gesetzlichen Erbes, so der Münchner Fachanwalt für Erbrecht.

Ein Beispiel

Stirbt ein Elternteil ledig und hinterlässt zwei Kinder, würden diese ohne abweichende Regelung jeweils die Hälfte der Erbmasse erben. Werden sie zugunsten einer gemeinnützigen Organisation enterbt, steht den Kindern immer noch jeweils ein Viertel des Nachlasses zu. „Die Hälfte des Vermögens muss also in dem Fall in der Familie bleiben“, sagt Paul Grötsch, Geschäfts­führer des Deutschen Forums für Erbrecht.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#6815

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d6815
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!