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Arbeitsrecht | 01.03.2021

Stillpausen

Stillen und Berufs­tätigkeit: Darf ich mein Kind während der Arbeitszeit stillen?

Rechte der stillenden Mutter am Arbeits­platz

Arbeiten, so lange man als Mutter noch stillt - kann das funktionieren? Rein rechtlich betrachtet muss der Arbeitgeber Arbeit­nehmerinnen hier auf Wunsch entgegen­kommen. Wie sind die Regeln?

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Viele Mütter beantragen für die ersten Lebens­monate ihres Kindes Elternzeit. Wer aber bald nach der Geburt wieder in den Beruf einsteigen will, muss dies dann eventuell mit Stillzeiten verbinden.

Geht das überhaupt?

Aus rechtlicher Sicht: Ja. Mütter, die ihr Kind stillen, haben Anspruch auf bezahlte Stillpausen. „Dazu gibt es eine Regelung im Mutter­schutz­gesetz“, erklärt Peter Meyer, Fachanwalt für Arbeits­recht in Berlin.

Stillen und arbeiten - das sagt das Gesetz

Nach Paragraf 7 müssen Arbeitgeber Mütter in den ersten 12 Monaten nach der Entbindung für Stillzeiten freistellen. „Und zwar für die zum Stillen erforderliche Zeit“, sagt Meyer. Im Gesetz ist mindestens eine Zeit von täglich zwei Mal 30 Minuten festgelegt. Trinkt das Kind etwa länger, muss der Arbeitgeber das auf Verlangen der Arbeit­nehmerin als Stillzeit akzeptieren.

Grund­sätzlich haben Mütter auch die Möglichkeit, zum Stillen nach Hause zu gehen, wenn etwa am Arbeits­platz keine Möglichkeit dafür besteht.

Kein Verdienstausfall durch Stillpausen

„Im Gesetz ist weiter geregelt, dass der stillenden Arbeit­nehmerin kein Entgelt­ausfall entstehen darf und dass Stillpausen nicht auf sonstige Pausen angerechnet werden dürfen“, so Meyer. Konkret heißt das: Für die Zeit der Stillpausen wird die Arbeit­nehmerin bezahlt, und sie darf weiterhin ihre übliche Pause machen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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