wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Prozessrecht und Strafprozessrecht | 09.12.2015

Strafprozess

Strafprozess: Angeklagter muss nicht die Wahrheit sagen und darf sogar lügen

Opferanwalt und Vertreter der Nebenklage halten die Aussage der Neonazi-Terroristin Beate Zschäpe für unglaubwürdig

Opferanwalt Mehmet Daimagüler wirft der mutmaßlichen Neonazi-Terroristin Beate Zschäpe vor, mit ihrer Aussage im NSU-Prozess ein „Lügenkonstrukt“ vorgelegt zu haben. Auch andere Vertreter der Nebenklage sowie die Tochter eines NSU-Mordopfers halten Zschäpes Ausführungen für wenig glaubhaft. Darf ein Angeklagter im Strafprozess lügen?

Werbung

Ja, ein Angeklagter darf lügen. Anders als ein Zeuge kann er falsche Angaben machen, um sich selbst zu schützen. Denn es darf niemand dazu gezwungen werden, sich selbst mit einer Straftat zu belasten (Selbstbelastungsfreiheit). Der Angeklagte darf durch seine Lügen aber keine Straftaten begehen, etwa weil er wahrheitswidrig Dritte anschwärzt.

Zeugen dürfen nicht lügen

Zeugen müssen vor Gericht dagegen die Wahrheit sagen, sonst können sich strafbar machen. Sie dürfen die Aussage jedoch verweigern, wenn sie damit sich selbst oder ihnen nahestehende Personen wie etwa den Ehepartner belasten würden oder wenn sie bestimmten Berufsgruppen angehören (siehe ausführlich: Was ist das Zeugnisverweigerungsrecht?).

Quelle: dpa/DAWR/ab
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 4 (max. 5)  -  2 Abstimmungsergebnisse Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#1606

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d1606
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!