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Arbeitsrecht | 11.10.2021

Arbeits­unfähigkeit

Stress und Co.: Kann ich mich krank­schreiben lassen?

Kündigung wegen vorgetäuschter Arbeits­unfähigkeit nicht ausgeschlossen

Stress, schlecht geschlafen, Streit gehabt: Dürfen sich Arbeit­nehmerinnen und Arbeit­nehmer in solchen Fällen einfach krank­schreiben lassen? Oder drohen arbeits­rechtliche Konsequenzen?

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Wer mit einer Grippe im Bett liegt, kann nicht zur Arbeit gehen und lässt sich krank­schreiben. Klar. Aber wie sieht es aus, wenn man nicht im herkömmlichen Sinne krank ist, sondern zum Beispiel nächtelang schlecht geschlafen hat oder heftigen Liebes­kummer hat - und sich nicht arbeits­fähig fühlt?

Dazu muss man sich die Definition des Begriffs Arbeits­unfähigkeit anschauen. Die liegt Alexander Bredereck zufolge immer dann vor, wenn der Arbeit­nehmer wegen einer Krankheit die Tätigkeit nicht verrichten kann, die er dem Arbeitgeber vertraglich schuldet.

Arzt oder Ärztin trifft Entscheidung über Arbeitsunfähigkeit

„Stress, schlechter Schlaf oder Ärger mit dem Partner sind keine Krankheiten“, sagt der Fachanwalt für Arbeits­recht. „Sie können aber Folgen, Begleit­erscheinungen, Ursache oder Symptom einer Krankheit sein.“ Das seien in solchen Fällen etwa häufig Psychosen, Depressionen oder ein Burnout.

Die Ent­scheidung darüber, ob ein Arbeit­nehmer oder eine Arbeit­nehmerin arbeits­unfähig ist, trifft letztendlich ein Arzt oder eine Ärztin. Die Praxis stellt eine Arbeits­unfähigkeits­bescheinigung aus, oft „gelber Schein“ oder Kranken­schein genannt.

Bei Täuschung kann Kündigung drohen

„Natürlich gibt es auch Arbeit­nehmer, die sich krank­schreiben lassen und dabei die Symptome vortäuschen“, sagt Bredereck. Gleich­zeitig gebe es Ärztinnen oder Ärzte, die mit dem Kranken­schein leicht bei der Hand sind.

„In beiden Fällen droht dem Arbeit­nehmer Ärger mit dem Arbeitgeber“, warnt der Rechts­experte. Neben einer Kündigung wegen häufiger Erkrankungen, kommt auch eine Kündigung wegen vorgetäuschter Arbeits­unfähigkeit in Betracht.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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