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Bankrecht und Hochschulrecht | 05.12.2018

Finanzierung des Studiums

Studien­kredit richtig wählen: Doch welches Angebot ist das richtige?

Studenten sollten alle Vor- und Nachteile vor Abschluss eines Studienkredits gut abwägen

WG-Zimmer, Semester­beiträge, das Ticket für den Nahverkehr: Ein Studium ist teuer. Manchmal kommt zur Finanzierung nur ein Studien­kredit infrage. Doch welches Angebot ist das richtige?

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Schon mit einem Schulden­berg ins Arbeits­leben starten? Für viele Berufs­einsteiger ist das Realität, wenn sie einen Studien­kredit aufgenommen haben, um ihre Ausbildung an der Hochschule zu finanzieren. Damit es am Ende keine bösen Überraschungen gibt, sollten Studierende dabei einiges beachten.

Wie viele Studierende nutzen Kredite?

Das Centrum für Hochschul­entwicklung (CHE) in Gütersloh veröffentlicht jedes Jahr einen Studien­kredit-Test. Demnach beziehen aktuell etwa 100.000 Studierende in Deutschland Geld aus einem Bildungs­fonds oder Studien­kredit. Ungefähr 180.000 befinden sich gerade in der Rück­zahlungs­phase. Laut CHE werden insgesamt jeden Monat mehr als 50 Millionen Euro an Studenten ausgezahlt. Das läuft vor allem über zwei Anbieter: Fast 92 Prozent der Verträge, die 2017 abgeschlossen wurden, liegen bei der staatlichen KfW-Bank und dem Bundes­verwaltungs­amt.

Was unterscheidet Studienkredite von anderen Darlehen?

„Ein Studien­kredit ist etwas ganz anderes als die Null-Prozent-Finanzierung für den neuen Fernseher“, sagt Ulrich Müller vom CHE. Ein entscheidender Unterschied: Anders als bei Konsumenten­krediten erfolgt die Auszahlung bei Studien­krediten im Normalfall monatsweise - und nach dem Abschluss gibt es eine kurze Ruhepause, bevor die Rück­zahlung fällig wird. „Man muss also nicht den erstbesten Job annehmen, nur um den Kredit rasch zurück­zuzahlen.“

Welche Arten von Studienkrediten gibt es?

Einige Kredite sind auf spezielle Fach­richtungen begrenzt, andere haben einen regionalen Fokus, manche richten sich nur an Studierende besonders kosten­intensiver Aus­bildungen. Auch die Voraus­setzungen unter­scheiden sich: Während es teilweise Alters­grenzen gibt, ist bei anderen ein abgeschlossenes Grund­studium erforderlich. Neben Kredit­angeboten, die über die gesamte Studien­dauer gehen, gibt es auch spezielle Abschluss­darlehen und Zwischen­finanzierungen sowie Studien­kredite, die nur an einzelnen Hochschulen angeboten werden.

„Studien­kredite unter­scheiden sich außerdem zum Beispiel bei der Karenzzeit - also der Ruhepause zwischen Ende der Auszahlung und Beginn der Rück­zahlung“, sagt Rechtsanwalt Michael Herte von der Verbraucher­zentrale Schleswig-Holstein. Vor allem bei staatlich geförderten Studien­krediten würden auch Leistungs­nachweise von Studierenden gefordert.

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Was ist bei der Entscheidung wichtig?

Vorab sollten Studierende die Vor- und Nachteile gut abwägen. „Ein Studien­kredit ist keinesfalls zur alleinigen, dauerhaften Studien­finanzierung geeignet“, sagt Bernhard Börsel vom Deutschen Studenten­werk. „Sonst droht eine Über­schuldung.“ Er empfiehlt die Aufnahme eines Kredits nur in geringer Höhe - oder in einer klar definierten Phase. Zum Beispiel am Ende des Studiums, wenn während Abschluss­arbeit oder Prüfungen nicht genug Zeit für einen Nebenjob bleibt

Bernhard Börsel rät dazu, einen Kredit nur „als letzte Wahl“ zu betrachten und zunächst die Alternativen zu prüfen: Können die Eltern finanzielle Unterstützung leisten, gibt es die Möglichkeit eines Stipendiums, besteht Anspruch auf Bafög? „Außerdem gibt es die Darlehens­kassen der Studenten­werke“, sagt Bernhard Börsel. Die Studien­darlehen sind zinslos, nur eine Verwaltungs­pauschale werde erhoben. In jedem Fall sei eine Beratung vor Aufnahme eines Kredits ratsam - zum Beispiel beim Studenten­werk oder dem Allgemeine Studierenden­ausschuss (Asta) der Hochschule.

Worauf sollten Studierende bei der Auswahl achten?

Bei der Entscheidung für einen Anbieter bietet der Test vom CHE Orientierung. Er listet Besonderheiten, Bedingungen und Zielgruppen der jeweiligen Kredite auf. Rechtsanwalt Michael Herte rät, die eigenen Anforderungen klar vor Augen zu haben und auf dieser Grundlage nach dem richtigen Angebot zu suchen: „Bei einem guten Studien­kredit werden die Aus- und Rück­zahlungs­bedingungen auf die Bedürfnisse der Studierenden angepasst.“

Wichtig bei der Aufnahme eines Studienkredits ist es außerdem, dass die Vertrags­bedingungen - auch für den Fall eines Studienabbruchs - von Beginn an feststehen: „Wenn ich die Konditionen erst nach Abschluss des Studiums verhandele, habe ich eine schlechtere Verhandlungs­position“, sagt Ulrich Müller. „Die Schulden habe ich ja schon - keine gute Ausgangs­situation, um auf gute Konditionen zu pochen.“

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Ist die aktuelle Zinslage auch günstig für Studienkredite?

Der Bildungskredit des Bundesverwaltungsamtes ist derzeit für 0,73 Prozent (effektiv) zu haben - „das sind natürlich Traumzinsen“, sagt Ulrich Müller. Er glaubt aber, dass die Talsohle bereits durchschritten sei. „Der KfW-Studien­kredit liegt derzeit wieder bei 4,17 Prozent, vor einem halben Jahr betrug der Zinssatz mit 3,55 Prozent noch deutlich weniger.“ Das ist aber kein Vergleich zu den Werten von vor zehn Jahren: „Da bewegte sich der Zinssatz des KfW-Angebots mit über 6,5 Prozent noch in ganz anderen Regionen.“

Quelle: dpa/DAWR/ab
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