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Kaufrecht und Strafrecht | 16.06.2016

Tachobetrug

Tacho­stand-Manipulation: Taktik gegen Tacho­trickser - wie man Tachostand-Betrug erkennt

Einige Indizien wie man einen manipulierten Kilometerstand entlarven kann

Mit elektronischen Hilfs­mitteln gelingt die Manipulation des Tacho­standes im Auto heute recht einfach. Doch es ist schwierig, den Kilometerstand-Betrug zu entlarven. Auf welche Indizien können Autofahrer trotzdem achten?

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Betrügereien durch Tachomanipulation ist ein großes Geschäft

Betrügerische Tacho­manipulation ist zwar verboten und strafbar. Doch das Zurückdrehen des Kilometer­standes ist ein Massen­phänomen - und ein großes Geschäft. Nach Angaben des ADAC verursachen Betrüger jährlich einen Schaden von hochgerechnet sechs Milliarden Euro. Dabei sei jeder dritte Gebraucht­wagen betroffen, lautet die Schätzung auf Basis von Berechnungen der Polizei. Professionelle Geräte zum Betrug kosten zwar um die 9000 Euro, aber manche Nachbauten sind laut ADAC schon ab 150 Euro zu bekommen.

Wie können Autokäufer Tachobetrug sicher erkennen?

„Gar nicht„, sagt Heiko Wolframm vom ADAC, „weil die Manipulation in der Mehrzahl der Fälle ohne Spuren erfolgt.“ Der Betrug läuft über die sogenannte On-Board-Diagnose-Steckdose (OBD), die etwa auch die Werk­stätten nutzen.

Aber nicht nur der Speicher im Tacho ist betroffen. „Die falschen Stände werden auch in andere Steuer­geräte eingespeist und machen den Betrug so plausibel“, erklärt Wolframm vom ADAC. Deshalb ließe sich die Manipulation später auch nicht mehr auslesen. „Auch nicht von der Fach­werkstatt und vom Kfz-Sach­verständigen.“ Der Betrug fällt oft nur durch Zufall auf. Wenn beispiels­weise eine Werkstatt bemerkt, dass ein Auto zuvor schon mal mit einem höheren Kilometer­stand da war.

Auf folgende Hinweise können Autofahren achten:

Niedriger Preis: Schnäppchen gibt es heute kaum noch. „Der Markt ist durch den Online­handel transparent“, sagt Wolframm vom ADAC. Werden etwa gut ausgestattete Vertreter­fahrzeuge mit sehr geringen Lauf­leistungen angeboten, sei Vorsicht geboten.

Fahrzeug­historie: Je ausführlicher die Historie des Autos mit Papieren dokumentiert ist, desto besser. Dazu gehört das Serviceheft. Auch Reparatur-Rechnungen, AU- und TÜV-Berichte und sogar Tankbelege können Aufschluss geben, wenn die Angaben plausibel sind. „Wenn solche Unterlagen fehlen, sollte man skeptisch sein“, rät der ADAC-Experte. „Aber selbst originale Service­hefte kann man mittlerweile nachkaufen und fälschen.“

Abnutzungen im Innenraum: Gebrauchs­spuren beispiels­weise bei Sitzen, Lenkrädern oder Pedalen können Indizien sein. „Professionelle Fahrzeug­aufbereitung ist heute relativ günstig und erzielt gute Resultate“, erklärt Wolframm vom ADAC. Auch abgenutzte Teile wie Pedalgummis ließen sich für wenig Geld ersetzen. Allerdings betont Wolframm vom ADAC: Ein hoher Verschleiß kann auch bei Kurzstrecken­betrieb auftreten.

Angaben des Vor­besitzers: Der letzte Halter wird im Fahrzeug­brief ausgewiesen. Vielleicht kann er Auskunft zu etwaigen Ungereimtheiten geben oder bestätigt Kilometer­stände.

Verkäufer­angaben: Für den Kaufvertrag gilt: „Der Verkäufer sollte die ihm bekannte Gesamt­lauf­leistung des Autos schriftlich bestätigen“, sagt Wolframm vom ADAC.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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