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Arbeitsrecht | 11.07.2022

Bewerbung

Teilzeit im Lebenslauf angeben - ja oder nein?

Keine Verpflichtung zum Hinweis auf frühere Teilzeit­tätigkeit

Im Lebenslauf listen Be­werberinnen und Bewerber üblicherweise die vergangenen Stationen ihrer Berufs­laufbahn auf. Müssen sie auch deutlich machen, dass sie eine Stelle in Teilzeit ausgefüllt haben?

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Kinder­betreuung, Pflege der Eltern, Work-Life-Balance: Es gibt viele Gründe, warum Beschäftigte nicht auf jeder Stelle ihrer Karriere in Vollzeit gearbeitet haben. Müssen sie das bei der Bewerbung für einen neuen Job transparent machen?

Keine Verpflichtung

„Bewerber sind ungefragt nicht verpflichtet, auf die frühere Teilzeit­tätigkeit hinzuweisen“, sagt Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeits­recht in Berlin. Er gibt aber zu bedenken, dass die Führungs­kraft sich später hinter­gangen fühlen könnte, wenn die Diskrepanz zur Vollzeit­stelle sehr groß war.

Arbeitszeugnis kann Hinweise geben

„Wer auf ein vertrauens­volles Miteinander Wert legt, sollte zumindest einen dezenten Hinweis im Lebenslauf anbringen“, findet der Fachanwalt. Oft werde die Teilzeit­tätigkeit auch im Arbeits­zeugnis erwähnt. „Dann kann man sich zusätzliche Hinweise sparen.“

Der Karriere­berater Bernd Slaghuis ist der Meinung, dass Be­werberinnen und Bewerber eine Teil­zeit-Beschäftigung oder Teilzeit-Phasen innerhalb einer Position nicht zwingend als solche im Lebenslauf kenntlich machen müssen.

Teilzeit nicht mit weniger Erfahrung gleichsetzen

Wie er in einem Blog-Beitrag auf Xing schreibt, lasse sich eine Teil­zeit­beschäftigung nicht automatisch mit weniger Berufs­erfahrung oder Fachwissen gleich­setzen. In den meisten Fällen mache es keinen relevanten Unterschied, ob jemand eine Stelle in Teilzeit oder eben in Vollzeit besetzt hat.

Das Fach- und Erfahrungs­wissen einer Bewerberin, die in Teilzeit gearbeitet hat, könne sogar größer sein als das eines Voll­zeit-Mit­bewerbers. Am Ende würden Bewerber zwar mit Fachwissen punkten, entscheidend sei am Ende aber auch die Persönlichkeit.

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Teilzeit im Lebenslauf markieren

Wem es jedoch wichtig ist, dem zukünftigen Arbeitgeber gegenüber transparent zu sein, dem rät Slaghuis, im Lebenslauf hinter der jeweiligen Position die Anzahl der Wochen­arbeits­stunden oder den prozentualen Grad der Teil­zeit-Beschäftigung anzugeben.

Sinnvoll sei das mitunter, wenn Be­werberinnen oder Bewerber mehrere Jobs parallel im Lebenslauf führen. Oder sie deutlich machen wollen, dass sie bisher bereits in Teilzeit gearbeitet haben - sofern sie sich wieder auf Teilzeit-Stellen bewerben.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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