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Mietrecht | 05.04.2018

Klein­tierhaltung

Tiere in der Wohnung: Vermieter darf Kleintiere nicht pauschal verbieten

Klausel zu uneingeschränktem Tierhaltungsverbot unwirksam

Die Haltung von Kleintieren darf der Vermieter nicht pauschal verbieten. Steht eine solche Klausel im Mietvertrag, ist diese unwirksam. Darauf macht der Mieter­schutzbund aufmerksam.

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Hunde und Katzen fallen hingegen in der Regel unter den Erlaubnis­vorbehalt. Das bedeutet, der Vermieter kann sie unter Umständen verbieten.

Interessen der Nachbarn sind zu berücksichtigen

Die Haltung eines Tieres wird dann von Fall zu Fall entschieden. So kann der Vermieter etwa vier Katzen in einer Wohnung verbieten, aber einen Dackel erlauben. Bei der Entscheidung muss er Art und Anzahl der Tiere berücksichtigen. Auch die Interessen der Nachbarn können dabei eine Rolle spielen - etwa starke Allergien.

Formulierung der Klausel ist entscheidend

Grund­sätzlich kommt es auf die genaue Formulierung im Mietvertrag an, ob der Vermieter nur informiert oder auch um Erlaubnis gefragt werden muss. Bei Exoten und gefährlichen Tieren gilt aber: Mieter müssen ihren Vermieter immer um Erlaubnis bitten.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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