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Sozialrecht | 28.09.2021

Hinter­bliebenen­rente

Tod des Partners: Wann besteht Anspruch auf Hinter­bliebenen­rente?

Ehepartner haben aber Anspruch auf Hinter­bliebenen­rente mit Ausnahmen

Stirbt der Partner ist das nicht nur eine emotionale Belastung. Auch finanziell kann das ein Problem sein. Ehepartner haben aber Anspruch auf Hinter­bliebenen­rente. Allerdings nicht in jedem Fall.

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Wenn ein Ehepartner verstirbt, besteht in der Regel Anspruch auf eine Witwen- oder Witwerrente. Jedoch muss das Paar mindestens ein Jahr verheiratet gewesen sein, erklärt die Deutsche Renten­versicherung Bund in Berlin.

Ehe muss mindestens seit einem Jahr bestehen

Bei einer kürzeren Ehedauer geht die Renten­versicherung von einer „Versorgungs­ehe“ aus und nimmt an, dass die Ehe geschlossen wurde, um dem überlebenden Ehegatten einen Anspruch auf eine Hinter­bliebenen­rente zu ermöglichen. Dann besteht kein Anspruch auf Witwen- oder Witwerrente.

Ausnahmen sind möglich

Stirbt der Ehepartner beispiels­weise bei einem Unfall, durch eine plötzliche Erkrankung oder gibt es ein gemeinsames minder­jähriges Kind, besteht auch bei kürzerer Ehedauer ein Renten­anspruch.

Neben der Ehedauer prüft die Renten­versicherung, ob der oder die Verstorbene vor dem Tod die Mindest­ver­sicherungs­zeit von fünf Jahren erfüllt oder bereits eine Rente bezogen hat. Ist dies der Fall und hat der oder die Hinter­bliebene nicht wieder geheiratet, besteht ein Anspruch auf Witwen- oder Witwerrente.

Bei Geschiedenen gelten andere Regeln

Geschiedene haben generell keinen Anspruch auf eine Hinter­bliebenen­rente. In bestimmten Ausnahme­fällen können Versicherte aber trotz Scheidung eine Hinter­bliebenen­rente bekommen. Beantragt werden kann sie nur, wenn die Ehe vor dem 1. Juli 1977 geschieden wurde und die Betroffenen nach der Scheidung zu Lebzeiten des früheren Ehepartners nicht wieder geheiratet haben.

Zusätzlich müssen sie im letzten Jahr vor dem Tod des früheren Ehepartners oder Ihrer Ehe­partnerin Unterhalt von ihm oder ihr erhalten haben. Wurde kein Unterhalt bezogen, muss zumindest ein Anspruch darauf bestanden haben.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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