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Steuerrecht | 01.02.2017

Kranken­kassen­beiträge

Trotz Bonus­programm-Zahlung: Kranken­kassen­beiträge voll absetzbar

Zuschüsse für privat bezahlte Vorsorge­maßnahmen sind keine Beitrags­rück­erstattung

Wer an einem Bonus­programm der Kranken­kasse teilnimmt, kann trotzdem die Kranken­kassen­beträge in voller Höhe in der Einkommen­steuer­erklärung absetzen. Und zwar auch dann, wenn der Versicherte einen Zuschuss für privat bezahlte Vorsorge­maßnahmen erhalten hat. Dies geht aus einem Verwaltungs­schreiben des Bundes­finanz­ministeriums hervor. „Damit setzt die Finanz­verwaltung ein Urteil des Bundes­finanz­hofs um“, erklärt Isabel Klocke vom Bund der Steuer­zahler.

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Kürzung der Krankenkassenbeiträge um Bonuszahlungen

Die Finanz­ämter kürzten bisher die Kranken­kassen­beiträge um solche Bonus­zahlungen. Zum Nachteil der Steuer­zahler berücksichtigten sie steuerlich nur geringere Beiträge. „Im Ergebnis konnten die Steuer­zahler daher weniger Kranken­kassen­beiträge absetzen“, erläutert Isabel Klocke vom Bund der Steuer­zahler. Der Bundes­finanz­hof stellte jedoch fest: Zuschüsse der Kranken­kassen für privat bezahlte Vorsorge­maßnahmen sind keine Beitrags­rück­erstattung (Bundesfinanzhof, Urteil vom 01.06.2016, Az. X R 17/15). Somit sei eine Verrechnung von Beiträgen und Boni nicht möglich, wenn die Bonus­zahlung nicht mit der Basis­absicherung im Krankheits­fall zusammen hängt.

Versicherte können ungekürzten Sonderausgabenabzug geltend machen

Diese Bewertung greift die Finanz­verwaltung auf: Versicherte können nun den ungekürzten Sonder­ausgaben­abzug für die Kranken­kassen­beiträge beim Fiskus geltend machen. Das gilt auch, wenn ihnen die Kranken­kasse die Kosten für das Bonus­programm erstattet hat. Voraussetzung: Die Maßnahmen für das gesundheits­bewusste Verhalten sind nicht im regulären Versicherungs­umfang enthalten und sie wurden von dem Versicherten vorab privat finanziert.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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