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Erbrecht | 19.09.2019

Erben­haftung

Über­schuldeter Nachlass: Erben können die Haftung begrenzen

Haftung kann mit Nachlass­verwalter auf den Nachlass begrenzt werden

Erben haften in Deutschland mit ihrem privaten Vermögen. Um sich vor Schulden zu sichern, können sie eine Nachlass­verwaltung beantragen. Was ist das?

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Nachlässe können unübersichtlich sein: Wenn Erben Sorge haben, dass vor allem Schulden auf sie zukommen oder etwas bei der Abwicklung schief läuft, können sie die Haftung auf den Nachlass begrenzen. Damit sichern sie ihr Privat­vermögen ab. „Ein Nachlass­verwalter wickelt dann den Nachlass ab“, erklärt Stephanie Herzog, Fach­anwältin für Erbrecht in Würselen.

Bestellung eines Nachlassverwalters

Der Alleinerbe oder alle Miterben gemeinsam können die Nachlass­verwaltung bei Gericht beantragen. Eine Begründung ist nicht nötig. Außerdem muss der Nachlass genug Mittel aufweisen, um den Verwalter bezahlen zu können.

Erben haften auch mit ihrem Privatvermögen

In Deutschland beschränkt sich die Haftung nicht automatisch auf den Nachlass. „Die Gläubiger des Verstorbenen können sich aussuchen, ob sie sich an den Nachlass halten oder an das Privat­vermögen des Erben rangehen“, so Herzog.

Haftung wird auf den Nachlass beschränkt

Wenn Nachlass­verwaltung beantragt wurde, ist die Haftung dagegen auf den Nachlass beschränkt. „Ähnlich wie bei Insolvenz­verwaltung. Nur, dass noch nicht klar ist, dass wirklich Insolvenz gegeben ist.“ Sie empfiehlt sich deshalb etwa für Fälle, in denen schwer veräußerliche Güter zum Erbe gehören oder die Vermögensv­erhältnisse unklar sind, erklärt die Fach­anwältin, die auch Mitglied im geschäfts­führenden Ausschuss Erbrecht des Deutschen Anwalt­vereins ist.

Die Nachlass­verwaltung endet, wenn alle Verbindlichkeiten erfüllt wurden. Bleibt Vermögen über, wird es dem Erben ausgezahlt.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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