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Telekommunikationsrecht, Verbraucherrecht und Vertragsrecht | 08.02.2016

Fest­netz­vertrag

Umzug berechtigt nicht zu vorzeitiger Kündigung des Fest­netz­vertrags

Provider dürfen bei Mitnahme des Tarifs Vertrags­laufzeit nicht verlängern oder erneuern

Ein Fest­netz­vertrag für Telefon und Internet endet nicht automatisch, nur weil der Anschluss­inhaber umzieht. Der Provider muss den Kunden aufgrund eines Wohnort­wechsels nicht frühzeitig aus dem Vertrag lassen, kann aber aus Kulanz handeln.

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Kosten für Anschluss­wechsel durch Umzug dürfen nicht höher sein als für Neu­anschluss

Wichtig für Kunden zu wissen ist, dass Provider die Vertrags­laufzeit nicht verlängern oder erneuern dürfen, wenn der Tarif mitgenommen wird. Bei einem Anschluss­wechsel durch Umzug könnten aber einmalige Kosten entstehen, die jedoch nicht höher sein dürfen als bei einem Neu­anschluss.

Frühzeitiges Informieren über Anbieter und Tarife am neuen Wohnort ist ratsam

Kann der Anbieter am neuen Wohnort keinen Anschluss schalten, steht dem Kunden ein außerordentliches Kündigungs­recht mit einer Frist von drei Monaten zu. Verbraucher sind also gutberaten, sich früh über mögliche Anbieter und Tarife am neuen Wohnort zu informieren.

Kündigung übernimmt neuer Anbieter

Anders als den Mobilfunk­vertrag müssen Verbraucher ihren Fest­netz­vertrag für Internet und Telefon übrigens nicht selbst kündigen. Das übernimmt der neue Anbieter, dem man auch seine bisherige Rufnummer zur sogenannten Portierung angeben muss, sofern man diese behalten möchte.

Quelle: dpa/DAWR/kg

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