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Arbeitsrecht | 11.03.2019

Arbeits­vertrag

Unbefristeter Arbeits­vertrag: Nach­trägliche Befristung kann wirksam sein

Befristung mit Sachgrund laut Regelung im Teilzeit- und Befristungs­gesetz möglich

Ein unbefristeter Vertrag bringt für Arbeit­nehmer Sicherheit. Doch gilt dieses unbefristete Anstellungs­verhältnis für immer - oder kann ein Arbeitgeber das Anstellungs­verhältnis im Nachhinein noch befristen?

„Das ist zwar selten, aber grund­sätzlich möglich“, sagt Peter Meyer, Fachanwalt für Arbeits­recht in Berlin und Mitglied des Geschäfts­führenden Ausschusses der Arbeits­gemeinschaft Arbeits­recht im Deutschen Anwalt­verein. Eine entsprechende Regelung enthält das Teilzeit- und Befristungs­gesetz. Darin gibt es einen Katalog verschiedener Sachgründe für Befristungen. Liegt einer dieser Sachgründe vor, könne ein Arbeitgeber auch einen unbefristeten Arbeits­vertrag befristen, erklärt der Fachanwalt.

Befristung mit sachlichem Grund

Peter Meyer, Fachanwalt für Arbeits­recht in Berlin gibt ein Beispiel: Ein typischer Fall wäre etwa, wenn ein Arbeit­nehmer sich noch in der Probezeit befindet und gleich­zeitig ein anderer Mitarbeiter für eine Zeit lang ausfällt. Etwa, weil er in Elternzeit geht, ein Sabbatical einlegt oder für ein Jahr im Rahmen einer Entsendung ins Ausland geht.

Nachträgliche Befristung muss schriftlich vereinbart werden

Ist sich der Arbeitgeber nicht sicher, ob er den Arbeit­nehmer nach Ablauf der sechs monatigen Probezeit wirklich unbefristet beschäftigen will, kann er ihn dann als Vertreter für den ausfallenden Mitarbeiter einsetzen. Dazu muss ein neuer befristeter Arbeits­vertrag abgeschlossen werden, der den bislang unbefristeten Vertrag ersetzt. „Weil diese Position nur für eine festgelegte Zeit zu besetzen ist, kann der Arbeits­vertrag in solchen Fällen sachlich gerechtfertigt befristet werden“, erklärt Rechtsanwalt Peter Meyer.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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