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Steuerrecht | 01.12.2021

Einkommen­steuer­erklärung

Unfall auf dem Weg zur Arbeit führt zu Werbungs­kosten

Kosten für Unfall auf dem Weg zur Arbeit können steuerlich geltend machen werden

Die Kosten für einen Unfall­schaden auf beruflich veranlassten Fahrten kann man als Werbungs­kosten geltend machen. Die Aufwendungen sollten in der Einkommen­steuer­erklärung angegeben werden.

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Wem auf dem Weg zur Arbeit oder von der Arbeit zurück ein Unfall passiert, kann die Unfall­kosten neben der Entfernungs­pauschale als Werbungs­kosten ansetzen. Das gilt auch für Unfälle auf bestimmten Umwegen, zum Beispiel zum Tanken oder zur Abholung der Mitfahrer einer Fahr­gemeinschaft. „Die Belege für die Unfall­kosten sollten aufbewahrt und für die Steuer­erklärung zusammen­gerechnet werden“, rät Daniela Karbe-Geßler vom Bund der Steuer­zahler.

Was zu den berücksichtigungsfähigen Unfallkosten gehört

Zu den berücksichtigungs­fähigen Unfall­kosten gehören laut Finanz­verwaltung sowohl fahrzeug- und wegstrecken­bezogene Aufwendungen, etwa eine Taxi­rechnung, als auch Aufwendungen im Zusammenhang mit Verletzungen, die durch einen Unfall eingetreten sind. Für den Abzug ist es grund­sätzlich ohne Bedeutung, ob der Unfall durch ein Natur­ereignis, das Verhalten eines Dritten oder eigenes Verschulden herbeigeführt wurde.

Ausgabe in Anlage N eintragen

Ersatz­leistungen durch den Arbeitgeber oder eine Versicherung müssen abgezogen werden. Auch wer nur gelegentlich für die Fahrt zwischen Wohnung und erster Tätigkeitss­tätte ein Fahrzeug nutzt, kann die Aufwendungen zur Beseitigung des Unfall­schadens in vollem Umfang abziehen.

„Die selbst getragenen Unfall­kosten bei einer beruflich veranlassten Fahrt sollten bei den Werbungs­kosten in der Einkommen­steuer­erklärung in der Anlage N bei sonstigen Kosten eingetragen werden“, empfiehlt Karbe-Geßler.

Weitere absetzbare Kosten

Darüber hinaus können Kosten wie Schadens­ersatz­leistungen an den Unfall­gegner sowie Anwalts­kosten im Zusammenhang mit dem Unfall als Werbungs­kosten berücksichtigt werden.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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