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Arbeitsrecht | 05.11.2019

Firmenfeier

Unter­nehmens­feiern sind keine Pflicht­veranstaltung

Teilnahme an Firmenfeier nicht vom Weisungs­recht umfasst

Weihnachts­feier, Sommerfest, Jubiläums­veranstaltung: Der Arbeitgeber sieht seine Mitarbeiter bei solchen Fest­lichkeiten gerne. Aber müssen Beschäftigte da überall hin?

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Für manche ist es das Firmen­ereignis des Jahres, auf das sie ein Jahr lang hin fiebern. Andere können mit Unter­nehmens­feiern wenig anfangen. Darf der Vorgesetzte seine Mitarbeiter dazu verpflichten, bei der Firmenfeier dabei zu sein?

Teilnahme an Firmenfeier ist freiwillig

„Nein, das kann er nicht“, sagt Arbeits­rechtler Jürgen Markowski aus Nürnberg. Das sei vom Weisungs­recht nicht umfasst. Demnach kann der Arbeitgeber Inhalt, Ort und Zeit der Arbeits­leistung nach billigem Ermessen näher bestimmen, soweit diese nicht anderweitig festgelegt sind - etwa durch Arbeits­vertrag oder Betriebs­vereinbarung.

Nur wer zur Feier kommt, ist von der Arbeit befreit

„Die Teilnahme an der Firmenfeier hat aber nichts mit der Arbeits­leistung zu tun“, so Arbeits­rechtler Jürgen Markowski aus Nürnberg. Soll die Feier außerhalb der Arbeitszeit stattfinden, also abends oder am Wochenende, könne der Arbeitgeber ohnehin nichts anweisen. Wenn die Feier während der regulären Arbeitszeit stattfindet, muss der Beschäftigte auch nicht teilnehmen, da es sich nicht um Arbeits­leistung handelt.

Eher nach Hause gehen, geht nicht

„Er muss dann halt arbeiten, wenn er nicht teilnehmen will, während die anderen zur Feier gehen“, so der Fachanwalt. Ist die Arbeit nicht möglich, weil alle anderen feiern, besteht aber kein Anspruch, früher nach Hause zu gehen. „Dann muss die Zeit halt abgesessen werden.“

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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