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Mietrecht | 09.09.2016

Unter­miet­vertrag

Unter­vermietung bedarf der Genehmigung des Vermieters

Mieter sollten sich Erlaubnis des Vermieters immer schriftlich geben lassen

Wer seine Wohnung unter­vermieten will, muss seinen Vermieter zunächst um Erlaubnis fragen. Der Eigentümer beziehungs­weise der Vermieter der Immobilie kann seine Zustimmung an Bedingungen knüpfen - er kann beispiels­weise verlangen, dass der Mieter die Namen der Untermieter bekannt gibt. Vermietet jemand seine komplette Wohnung oder ein Zimmer ohne Genehmigung des Vermieters, droht ihm eine Abmahnung und schlimmsten­falls eine fristlose Kündigung. Mieter sollten sich die Erlaubnis des Vermieters also immer schriftlich geben lassen.

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Zweckentfremdung von Wohnraum ist Ordnungswidrigkeit

Die komplette Wohnung dürfen Mieter insgesamt nur sechs Wochen im Jahr an Dritte vermieten. Wer sich daran nicht hält und die ganze Wohnung regelmäßig Touristen kosten­pflichtig zur Verfügung stellt, bekommt unter Umständen nicht nur Ärger mit seinem Vermieter. Denn die Zweck­entfremdung von Wohnraum ist eine Ordnungs­widrigkeit. Laut Münchner Mieter­verein kann diese von der Stadt München mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro bestraft werden.

Mieter haftet gegenüber dem Vermieter für Schäden des Untermieters

Doch auch wenn Mieter eine Genehmigung des Vermieters haben und sich an die zeitlichen Grenzen halten, gilt: Sie sollten besser vorab ein Übergabe­protokoll samt Fotos über den Zustand der Wohnung erstellen. Denn der Mieter ist gegenüber dem Vermieter schaden­ersatz­pflichtig. Das bedeutet: Er trägt das Risiko und muss zahlen, wenn der Untermieter Schäden verursacht, dann aber für den Ersatz oder die Reparatur des kaputten Gegenstands nicht aufkommen will.

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Quelle: dpa/DAWR/kg
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