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Verbraucherrecht und Versicherungsrecht | 02.07.2021

Unwetter­schäden

Unwetter: Welche Versicherung zahlt für Schäden?

Elementar­schutz auch bei Hausrat­police

In vielen Teilen Deutschlands sorgen derzeit anhaltender Regen und Unwetter für voll­gelaufene Keller. Stellt sich die Frage: Wer kommt für die Schäden auf?

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Wohngebäudev­ersicherung greift bei Schäden etwa durch Brand, Sturm, Hagel, Blitz­einschlag und Leitungs­wasser. Unwetter­schäden sind nur gedeckt, wenn zusätzlich eine ergänzende Elementar­schutz­versicherung abgeschlossen wurde, erklärt die Verbraucher­zentrale NRW. Die Elementar­schaden­versicherung sollte auch Schäden durch Rückstau abdecken. Möglicher­weise verlangt der Versicherer hier den Einbau von Rück­stauklappen. Wird die Vorgabe nicht erfüllt, läuft man Gefahr, leer auszugehen, wenn die Kanalisation nach Starkregen überlastet wird und das Wasser in den Keller läuft.

Elementarschutz auch bei Hausratpolice

Auch die Hausrat­versicherung, die beispiels­weise Möbel, Küchen­geräte oder Musik­instrumente gegen Einbruch oder Raub absichert, kann um einen Elementar­schaden­schutz erweitert werden. Mieter und Haus­besitzer können sich diesen Zusatz­schutz nach Ansicht der Experten aber sparen, wenn sich das Hab und Gut in sicheren, höheren Etagen befindet.

Wichtig zu beachten

Haus- und Wohngebäudev­ersicherung zahlen nicht für Schäden, wenn es nur hereinregnet. Das heißt: Fenster und Türen müssen bei Unwettern immer geschlossen sein. Die Versicherten müssen hier ihren Sorgfalts­pflichten nachkommen. Wer zum Beispiel das Keller­fenster offen lässt, muss den Schaden unter Umständen selbst übernehmen.

Schäden können zu Mietminderung berechtigen

Mieter sollten wissen: Wenn die Wohnung auf Grund der Unwetter­schäden nur eingeschränkt oder gar nicht nutzbar ist, gibt es das Recht auf Miet­minderung, erklärt der Mieter­verein München. Der Mangel muss dem Vermieter aber vorher angezeigt werden. Gut ist es, wenn Mieter die Schäden dazu auch dokumentieren.

Je nach Ausmaß sind unter­schiedliche Minderungen möglich. Ist die Wohnung unbewohnbar, kann die Miete um 100 Prozent gekürzt werden. Sind die Schäden weniger groß, fällt auch die Miet­minderung geringer aus.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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