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Reiserecht und Verbraucherrecht | 20.05.2020

Urlaub

Urlaub in der Corona-Krise: Geschäft mit Urlaubs­reisen kommt allmählich wieder in Schwung

Steigende Buchungen nach Lockerungen der Reise­beschränkungen

Der Tourismus zählt zu den von der Corona-Krise am härtesten getroffenen Branchen. Inzwischen zieht das Geschäft der Reise­veranstalter wieder an - vor allem für Deutschland. Das hat auch Schatten­seiten.

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Die Reiselust der Bundes­bürger erwacht allmählich wieder: Nach Lockerung der Reise­beschränkungen in der Corona-Krise und wachsender Hoffnung auf Sommer­urlaub in Europa berichten Veranstalter von steigenden Buchungen. „In den letzten zwei bis drei Wochen haben wir einen kontinuierlichen Anstieg der Nachfrage verzeichnet“, berichtet beispiels­weise Ralph Schiller, Geschäfts­führer bei der FTI Group. Besonders groß ist aktuell das Interesse an Reisen zwischen Rügen und Garmisch-Partenkirchen. Aber auch die Nachfrage nach Auslands­geschäft zieht an.

Urlaub in Deutschland

„Seitdem die deutschen Ferien­regionen wieder verfügbar sind, sehen wir eine große Nachfrage an den Küsten und Bergen“, sagte ein Tui-Sprecher. In Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern seien einige Termine um die Mai­feiertage sowie die Hochsommer­wochen bereits ausgebucht. Kräftige Zuwächse habe es auch für Süd­deutschland gegeben, teilweise von über 100 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch FTI, DER Touristik und Alltours stellen eine stark gestiegene Nachfrage nach Deutschland­urlaub in der letzten Zeit fest. „Das gilt vor allem für die Nord- und Ostsee, aber auch die Alpen und Mittel­gebirge ziehen an“, berichtet DER Touristik.

Hotels

Nicht jeder Urlauber dürfte allerdings sein Wunsch­quartier zur Wunschzeit bekommen. „Beliebte Regionen wie die Küste oder Bayern waren in den Sommer­ferien schon immer sehr voll“, erläuterte Ralph Schiller, Geschäfts­führer bei der FTI Group. Wegen der Abstands­regeln könnten Hotels ihre Kapazitäten in der Hauptreise­zeit in diesem Jahr nicht voll nutzen. Die Folge: „Manche Hotels können nicht alle Urlauber annehmen, die schon gebucht haben. Wir klären das in jedem einzelnen Fall und bieten Kunden beispiels­weise einen anderen Termin oder eine andere Unterkunft an.“ Mit ähnlichen Problemen bei Pauschal­reisen ins europäische Ausland rechnet er nicht. „Die Hotel­auslastung lässt sich über das Flugangebot steuern.“

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Urlaub im Ausland

„Wenn Urlaubs­gebiete wie Griechen­land oder Kroatien signalisieren, dass sie sich für Touristen öffnen wollen, steigt sofort die Nachfrage. Da passiert je nach Nachrichten­lage sehr viel“, sagte Ralph Schiller, Geschäfts­führer bei der FTI Group. Bundes­außen­minister Heiko Maas (SPD) und Amts­kollegen aus zehn der belieb­testen Urlaubs­länder der Deutschen wollen auf eine Öffnung der Grenzen für Touristen bis zum Sommer­beginn hinarbeiten. Bundes­außen­minister Heiko Maas, will die noch bis zum 14. Juni weltweit geltende Reise­warnung für deutsche Touristen zunächst nur für die Europäische Union aufheben und durch individuelle Reise­hinweise für die einzelnen Länder ersetzen.

Branchen­primus Tui verzeichnet nach eigenen Angaben ein deutliches Buchungs­plus bei Reisen auf die Balearen, Griechen­land und Portugal. „Gerade bei Mallorca zeichnet sich somit ein Nachhol­effekt ab - dort sind erst 40 Prozent der Kapazitäten durch die Frühbucher ausgelastet“, sagte der Sprecher. DER Touristik sieht momentan eine stark steigende Nachfrage auf niedrigem Niveau vor allem nach Mallorca und den Balearen insgesamt, den Kanaren, Malediven, Griechen­land, Türkei, Mexiko und die Karibik. Alltours verzeichnet bei Flugpauschalreisen Buchungen vor allem für Mallorca, gefolgt von Antalya, Kreta und den Kanaren. Schauinsland-Reisen ist zuversichtlich, „dass die europäischen Grenz­öffnungen kurzfristig - also auch für die Sommer­ferien - die Nachfrage ankurbeln werden“.

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Flugreisen

Passagiere müssen sich auf veränderte Abläufe an den deutschen Flughafen einstellen. Masken­pflicht an bestimmten Punkten, entzerrte und daher langsamere Abläufe, aber vorerst keine Medizin-Checks - das sieht der Leitfaden vor, den der Branchen­verband ADV vorgestellt hat. Mit dem Maßnahmen­paket soll das Ansteckungs­risiko für die Lungenkrankheit Covid-19 bei einem Wiederanlauf des Flug­verkehrs nahezu ausgeschlossen werden, hieß es.

Bedenken

Der Vorsitzende des Weltärzte­bundes, Frank Ulrich Montgomery, warnt vor einer zu raschen Öffnung der europäischen Grenzen für den Tourismus. „Ich würde der Regierung raten, die Grenzen geschlossen zu halten - und zwar in beiden Richtungen“, sagte Montgomery den Zeitungen der Funke Medien­gruppe (Dienstag). „Aus gesundheitlichen Gründen wäre es das Beste, die Menschen blieben an ihrem Wohnort.“ Durch den Reise­verkehr werde das Risiko einer zweiten Infektions­welle steigen: „Sie wird härter als die erste, weil wir nicht mehr so vorsichtig sein werden.“

Lage der Tourismusbranche

Laut einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handels­kammer­tages (DIHK) geht deutsche Tourismus­branche davon aus, dass sie noch lange mit den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise kämpfen muss. Im Reise- und Gastgewerbe rechnen rund 40 Prozent der Betriebe frühestens im kommenden Jahr mit einer Rückkehr zur Normalität. Diese Perspektive sei dramatisch, sagte Achim Dercks, stellvertretender DIHK-Hauptgeschäftsführer, der „Passauer Neuen Presse“. Die Tourismuswirtschaft zählt zu den am härtesten von den corona­bedingten Beschränkungen getroffenen Branchen mit mehrheitlich kleinen und mittleren Unternehmen. Verbände fordern einen Rettungs­fonds mit nicht zurückzahlbaren Zuschüssen.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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