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Arbeitsrecht | 21.05.2019

Urlaubs­planung

Urlaub mit schul­pflichtigen Kindern: Haben Mitarbeiter mit Kindern ein Recht auf Urlaub in den Ferien?

Grund­sätzlich haben Mitarbeiter mit Kindern keinen Anspruch auf Bevorzugung

Ferien bedeutet für Schulkinder große Freiheit. Für viele berufstätige Eltern dagegen bedeutet die schulfreie Zeit: Sie müssen sich organisieren und Kinder­betreuung und Arbeit unter einen Hut bekommen. Haben sie Anrecht auf Urlaub zu Ferien­zeiten?

Das regelt das Bundes­urlaubs­gesetz. „Darin heißt es, dass ein Arbeitgeber die Urlaubs­wünsche des Arbeit­nehmers berücksichtigen muss, es sei denn, dringende betrieb­liche Belange sprechen dagegen“, erklärt Johannes Schipp, Fachanwalt für Arbeits­recht in Gütersloh.

Arbeitgeber müssen abwägen und soziale Gesichtspunkte berücksichtigen

Ein Arbeitgeber hat jedoch zumeist die Aufgabe, verschiedene Wünsche seiner Angestellten so in Einklang zu bringen, dass der Betrieb weiter­laufen kann. In Paragraph 7 des Bundes­urlaubs­gesetzes ist daher festgehalten, dass bei der Bewilligung von Urlaub einzelner Arbeit­nehmer auch Urlaubs­wünsche anderer Arbeit­nehmer entgegen­stehen können, die unter sozialen Gesichts­punkten den Vorrang verdienen, erklärt der Fachanwalt, der Vorsitzender der Arbeits­gemeinschaft Arbeits­recht im Deutschen Anwalt­verein ist. „Das gilt dann zum Beispiel für Arbeit­nehmer mit schul­pflichtigen Kindern, die zu den Ferien­zeiten Urlaub nehmen möchten.“ Oder für Arbeit­nehmer, deren Ehepartner nur zu bestimmten Zeiten verreisen können.

Arbeitgeber muss für eine gerechte Verteilung sorgen

Bei der Urlaubs­planung hat ein Arbeitgeber dann im Einzelfall zu entscheiden, wer wann Urlaub bekommt - und die Wünsche seiner Angestellten unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben gegeneinander abzuwägen. Wollen alle gleich­zeitig Urlaub nehmen, muss er eine Lösung finden. „Möglicher­weise muss ein Arbeitgeber dann sagen: Dieses Jahr hast du zu Ferien­zeiten Urlaub, im nächsten Jahr dann wieder jemand anderes“, so Rechtsanwalt Johannes Schipp.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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