wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Arbeitsrecht | 27.02.2018

Abend­veranstaltungen

Veranstaltungen außerhalb der Arbeitszeit: Muss man daran teilnehmen?

Regelungen zur Teilnahme an Veranstaltungen außerhalb der Arbeitszeit finden sich meist im Arbeits­vertrag

Zwischen acht und neun zur Arbeit, Feierabend ist irgendwann zwischen vier und sechs: So oder so ähnlich arbeiten die meisten Berufstätigen in Deutschland. Doch was ist, wenn es dazu noch Abend­veranstaltungen gibt - das schicke Essen mit dem wichtigsten Kunden etwa. Darf mich der Chef verpflichten, daran teilzunehmen?

Werbung

Arbeitgeber kann Teilnahme per Direktions- oder Weisungsrecht anordnen

Ja - aber nur in Maßen und mit Blick auf die Gesamt­arbeitszeit. Der Arbeitgeber hat ein sogenanntes Direktions- oder Weisungs­recht, erklärt Jürgen Markowski, Fachanwalt für Arbeits­recht und Mitglied der Arbeits­gemeinschaft Arbeits­recht im Deutschen Anwalt­verein. Das hat allerdings Grenzen, zum Beispiel im Arbeits­vertrag. Sieht der die Teilnahme an Abend­veranstaltungen ausdrücklich vor, muss der Arbeit­nehmer sich auch daran halten. Steht im Vertrag nichts davon, kommt es auf den Einzelfall an.

Teilnahme hängt von Veranstaltungen und Position ab

„Das hängt dann auch immer von der Veranstaltung und der Position des Mitarbeiters ab“, sagt Rechtsanwalt Jürgen Markowski. Will der Chef mit den Mitarbeitern und einem wichtigen Kunden essen gehen, muss nicht jedes Team­mitglied zwingend dabei sein - der Projekt­verantwortliche aber vielleicht schon. Und die Service-Mitarbeiter oder Berater einer Bank müssen vielleicht zu einem Empfang für Kunden erscheinen - andere Mitarbeiter aber nicht unbedingt.

Veranstaltungen außerhalb der Arbeitszeit gelten als Überstunden

Wer wann und wo dabei sein muss, lässt sich in Unternehmen mit Betriebsrat auch per Betriebs­vereinbarung klären. Ansonsten müssen Mitarbeiter mit dem Chef direkt verhandeln. „Wenn Sie erscheinen müssen, sind das aber auch ganz reguläre Über­stunden“, erklärt Rechtsanwalt Jürgen Markowski. Arbeit­nehmer haben dafür also Anspruch auf Bezahlung beziehungs­weise Freizeit­ausgleich. Und: Die Höchst­arbeitszeit von 10 Stunden pro Tag darf nie überschritten werden. „Im Zweifels­fall bedeutet das dann, dass man vielleicht schon nachmittags nach Hause geht und später wiederkommt.“

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 4 (max. 5)  -  2 Abstimmungsergebnisse Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#5142

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d5142
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!