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Steuerrecht | 07.12.2021

Werbungs­kosten

Verbilligte Vermietung: Ist die Miethöhe ausreichend?

Tatsächliche Miete muss mindestens 50 % der orts­üblichen Miete inkl. Nebenkosten betragen

Von Verwandten eine hohe Miete verlangen? Viele Eigentümer machen das nicht und vermieten ihr Eigentum verbilligt. Wer trotzdem Werbungs­kosten geltend machen will, muss auf bestimmte Grenzen achten.

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Wer seine Wohnung vergünstigt zum Beispiel an Verwandte vermietet, sollte zum Jahres­wechsel die Miethöhe überprüfen. Denn die Höhe der Miete ist wichtig für den Werbungs­kosten­abzug.

Bisher: Mindestens 66 Prozent der ortsüblichen Miete

Bis 2020 konnten nur dann sämtliche Ausgaben als Werbungs­kosten geltend gemacht werden, wenn die Miete mindestens 66 Prozent der orts­üblichen Miete beträgt, erklärt der Bund der Steuer­zahler. Wird weniger Miete verlangt, müssen die auf die Immobilie entfallenden Kosten aufgeteilt werden. Es wird dann nur ein Teil der Kosten im Rahmen der Werbungs­kosten berücksichtigt.

Neu: Nur noch 50 Prozent der ortsüblichen Miete

In diesem Jahr gab es allerdings eine Gesetzes­änderung: Nun genügen 50 Prozent der orts­üblichen Miete. Unter der orts­üblichen Miete für Wohnungen ist die orts­übliche Kaltmiete zuzüglich der nach der Betriebs­kosten­verordnung umlagefähigen Kosten zu verstehen. Insgesamt sollte mit Vermietung Gewinn möglich sein

Allerdings gilt nun auch eine Einschränkung

Beträgt das Entgelt 50 Prozent und mehr, jedoch weniger als 66 Prozent der orts­üblichen Miete, ist eine sogenannte Total­über­schuss­prognose­prüfung vorzunehmen. Hierbei wird geprüft, ob trotz der verbilligten Vermietung insgesamt ein Gewinn erzielt werden kann. Vermieter sollten daher nachrechnen, ob sie diese Grenzen einhalten und eventuell die Miete anpassen.

Mietverhältnis muss Fremdvergleich standhalten

Das Modell wird oft im Familien­kreis genutzt, wenn beispiels­weise Eltern eine Wohnung am Studienort der Kinder kaufen und verbilligt an diese vermieten. Bei einer solchen Vermietung an Angehörige ist grund­sätzlich darauf zu achten, dass das Miet­verhältnis dem sogenannten Fremd­vergleich standhält.

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Das heißt

Der Mietvertrag und die Durchführung des Vertrags müssen dem entsprechen, was üblicherweise auch mit Fremden vereinbart werden würde. Ansonsten besteht die Gefahr, dass der Vertrag steuerlich nicht anerkannt wird und der Werbungs­kosten­abzug verloren geht. Daher sollten zum Beispiel Mieten und Nebenkosten von den Angehörigen auch immer pünktlich bezahlt werden.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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