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Versicherungsrecht | 11.01.2016

Versicherung

Verkehrs­rechts­schutz­versicherung muss nicht teuer sein

Tester untersuchten 114 Tarife für Rechtschutz­versicherungen

Eine Verkehrsrechtsschutzversicherung kann für viele sinnvoll sein. Sie hilft nicht nur Autofahrern nach einem Unfall, sondern auch Radfahrern oder Fußgängern. Die gute Nachricht: Eine gute Police muss nicht teuer sein.

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Das Ergebnis

Von den 114 untersuchten Tarifen wurden 24 mit „sehr gut“ und 75 mit „gut“ bewertet. Mit Jahresbeiträgen deutlich unter 100 Euro ist der reine Verkehrsrechtsschutz dabei günstiger als umfassender Rechtsschutz. Die Preise der „sehr guten“ Tarife beginnen nach Angaben der Tester bei 38 Euro pro Jahr für Alleinstehende ohne Auto und 93 Euro für Familien mit mehreren Fahrzeugen, wenn ein Selbstbehalt von 150 Euro vereinbart ist.

Juristischer Streit kann teuer werden

Eine Police kann sich durchaus lohnen, denn ein juristischer Streit wird schnell teuer. Will ein Geschädigter zum Beispiel 1000 Euro für die Reparatur eines Blechschadens einklagen, kommen auf ihn laut „Finanztest“ allein in der ersten Instanz Kosten von rund 770 Euro zu, nach der zweiten Instanz rund 1560 Euro. Gutachter sind bei diesen Beispielen noch nicht berücksichtigt.

Rechtschutzversicherung kann sich lohnen

Für diese Kosten kommt die eigene Rechtsschutzversicherung auf, wenn keine andere Versicherung die Kosten übernimmt. Die Rechtsschutz-Police deckt Ausgaben für den eigenen und den gegnerischen Anwalt, ebenso die gerichtlichen Kosten. Auch wenn der Fall außergerichtlich mit Hilfe eines Anwalts geklärt wird, springt der Versicherer ein.

Anwalt für Verkehrsrecht

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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