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Ordnungswidrigkeitenrecht und Verkehrsrecht | 16.08.2019

Bußgeld im Ausland

Verkehrs­sünden im Ausland: Was Autofahrer beim Bußgeld im Ausland wissen müssen

Bei einem Bußgeld aus dem Ausland wird in der Regel nur eine Geldstrafe verhängt

Falsch geparkt, nicht angeschnallt, zu schnell gefahren: Wenn Autofahrer im Ausland Verkehrs­sünden begehen, kann der Urlaub schnellsehr viel teurer werden.

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Verstoßen Autofahrer im Ausland gegen Verkehrs­regeln, müssen sie zum Teil mit erheblichen Bußgeldern rechnen.

Bußgelder sind oft deutlich höher als in Deutschland

Alkohol am Steuer kostet in Polen beispiels­weise bis zu 1.200 Euro, warnt die Zeitschrift „Auto Bild“ (Ausgabe 33/2019). In Polen liegt die Promille­grenze zudem schon bei 0,2 und nicht bei 0,5 wie in Deutschland.

Und in Schottland kostet es zum Beispiel bis zu 2.900 Euro, wenn Autofahrer über 50 km/h zu schnell gefahren sind. In Österreich liegen die Kosten dafür bei bis zu 2.180 Euro, in Frankreich bei 1.500 Euro.

Bezahlen des ausländischen Bußgeldbescheids ratsam

Aber wie sollen sich Autofahrern verhalten, wenn sie einen ausländischen Bußgeld­bescheid bekommen? Sie sollten Verstöße bezahlen, wenn sie durch ein Foto oder durch die Polizei überführt werden können, rät Fachanwalt Uwe Lenhart in der Zeitschrift.

Widerspruch möglich

Kann der tatsächliche Fahrer eines Wagens nicht ermittelt werden, verbietet die Verfassung in Deutschland eine Bestrafung des Autohalters. In solchen Fällen können Autofahrer eventuell widersprechen. Das gilt auch bei über­zogenen Forderungen von Inkasso­firmen: Hier sollten Betroffene laut „Auto Bild“ nicht in Panik geraten, sondern aktiv dagegen vorgehen. Spätestens wenn ein Schreiben von einem Amtsgericht zu Hause eintrifft, sollte man aber einen Anwalt einschalten.

Ausländische Bußgelder können auch Jahre später noch eingefordert werden

Autofahrern sollte aber klar sein, dass die Polizei im Ausland einmal verhängte Bußgelder direkt einfordern kann - und zwar auch Jahres später noch, etwa bei einer Routine­kontrolle. Bis die Forderungen verjährt sind, vergehen teils fünf oder gar zehn Jahre. Und in Großb­ritannien verjähren die Forderungen zum Beispiel überhaupt nicht.

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Rabatte für Schnellzahler

Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte also die Forderungen begleichen. Manche Länder bieten auch Rabatte an, wenn Autofahrer die Rechnung sofort oder innerhalb bestimmter Fristen begleichen.

Führerscheinentzug und Punkte in Flensburg nicht möglich

Die Voll­streckung umfasst übrigens nur Geld­sanktionen, erklärt Fachanwalt Uwe Lenhart weiter. Wird einem Autofahrer der Führer­schein abgenommen, muss ihm dieser laut Fachanwalt Uwe Lenhart spätestens bei der Ausreise wieder ausgehändigt werden. Zudem drohen für Verstöße im Ausland keine Punkte im Flensburg.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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